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Recyclinggerechte Verpackungen: ZSVR überarbeitet Mindeststandards


Verpackungen sollen so hergestellt werden, dass ein
möglichst hoher Prozentsatz recycelt werden kann.
10.06.2021 − 

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) überarbeitet erneut die Mindeststandards zur Bemessung des recyclinggerechten Designs von Verpackungen. Zu dem im Expertenkreis der Stiftung erarbeiteten Entwurfspapier kann nun bis zum 16. Juli Stellung genommen werden. Die Mindeststandards 2021 sollen dann am 1. September dieses Jahres veröffentlicht werden.

Erstellt wurde die neue Fassung vom 8. Juni wie schon im Vorjahr in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt. Sie basiert auf den Erfahrungen der in den letzten Jahren veröffentlichten Inhalte. Nach § 21 des Verpackungsgesetzes sind die dualen Systeme verpflichtet, im Rahmen der Bemessung der Beteiligungsentgelte Anreize zu schaffen, um bei der Herstellung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen die Verwendung von Materialien und Materialkombinationen zu fördern, die zu einem möglichst hohen Prozentsatz recycelt werden können.

Der Mindeststandard stellt eine Vorstufe zur eigentlichen Anreizgestaltung durch die Systeme dar. Entsprechend sind die dualen Systeme die Adressaten des Mindeststandards. Das Dokument des Mindeststandards beinhaltet auch den Prozess zur Bemessung der Recyclingfähigkeit einer Verpackung und gibt einen Überblick zu den Prüfkriterien und -prozessen.

Besonders interessiert ist die ZSVR an Hinweisen zu Füllgütern von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen, welche für das Recycling der bestimmungsgemäß ausgeschöpften Verpackungen Unverträglichkeiten darstellen.

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