Trash-Talk: Der Podcast für die Abfallwirtschaft und Recycling-Branche

mit DGAW-Vorständin Julia Hobohm und EUWID-Chefredakteur Tom Wilfer

Folge 22: „Die Hersteller haben das Problem der Batterien im Abfall erkannt“ – Gespräch mit Christian Eckert vom ZVEI

Die neue Folge von TrashTalk startet mit einer kleinen Überraschung! Und zwar mit einem Gast, dessen Stimme den treuen Hörern des Podcasts gut vertraut ist. Aber auch Cineasten dürften sich in andere Welten versetzt fühlen. Hier spricht James Bond, äh Dietmar Wunder, allerdings das erste Mal öffentlich über seine Erfahrungen bei der Mülltrennung.

Anschließend widmen sich Julia Hobohm und Tom Wilfer im ersten Teil der Folge verschiedenen Stoffströmen, die das Leben der Entsorger und Recycler gerade schwierig machen. So sprechen sie etwa über die stark unter Druck stehenden Kunststoffrecycler und die aktuell großen Herausforderungen im Umgang mit Stahlschrott. Weitere Themen sind die zum Teil noch sehr hohen Störstoffquoten in der Bioabfallsammlung und Empfehlungen der EU-Kommission zur Steigerung der Sammelmengen von kleinen Elektrogeräten. Und natürlich kommt dabei auch die Problematik batteriebetriebener Geräte nicht zu kurz. Die Entsorgungswirtschaft hat diesen Monat in Berlin mit einer Demo auf die Brandrisiken hingewiesen. Julia und Tom diskutieren die dabei erhobenen Forderungen der Branche.

Das tun sie auch in der zweiten Hälfte der aktuellen Folge. Dort haben sie nämlich Christian Eckert vom Branchenverband ZVEI zu Gast. Er erklärt, wie die Hersteller ihrer Verantwortung nachkommen wollen. Gleichzeitig stehen die Produzenten der Einführung eines Pfandsystems für Batterien und Geräte sehr zurückhaltend gegenüber. Eckert betont stattdessen die Bedeutung der Verbraucheraufklärung. Thema des Gesprächs ist auch die neue EU-Batterieverordnung, die den Herstellern laut dem ZVEI-Vertreter noch an der ein oder anderen Stelle Rätsel aufgibt. So gebe es noch eine „gewisse Unsicherheit“ hinsichtlich der Versorgung mit Rezyklaten, deren Einsatz in neuen Batterien die Verordnung für einige Metalle vorschreibt. Und auch die Erfüllung der erhöhten Sammelquoten sorgt laut Eckert vor allem wegen der unveränderten Berechnungsmethode für Sorgen bei den Herstellern. Und da das Gespräch im Rahmen der Konferenz zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung GRS Batterien stattfand, durfte auch ein Blick zurück auf diese Zeit nicht fehlen.

Anregungen, Kritik und Hinweise sowie Antworten auf die Gewinnspielanfrage bitte wie immer an trashtalknoSpam@GO-AWAYeuwid.de oder über unser LinkedIn-Portal.

 

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Folge 21: Der große Überblick über Altkleider und Textilien mit Agnes Bünemann von Cyclos

Der Umgang mit Altkleidern und Textilien stand schon länger ganz oben auf der Themenliste des TrashTalks. Julia Hobohm und Tom Wilfer freuten sich daher sehr, in der neuen Folge mit Agnes Bünemann eine ausgewiesene Expertin zu diesem Thema begrüßen zu dürfen. Die Mitgründerin und Geschäftsführerin der Beratungsgesellschaft Cyclos zeigte im ausführlichen Gespräch die Auswirkungen von „Fast Fashion“ für das Mengenaufkommen und die Qualität der Sammelware auf. Hinsichtlich der für 2025 bevorstehenden EU-weiten Pflicht zur Getrenntsammlung berichtete Bünemann zudem von großen Unterschieden bei den Erfassungsstrukturen in den einzelnen Mitgliedsländern. Und obwohl das Sammelangebot in Deutschland schon ziemlich gut sei, gebe es hier vor allem in ländlichen Gebieten noch Verbesserungspotenziale. Großen Raum nahm auch die von der EU angestrebte Erweiterung der Herstellerverantwortung im Textilbereich ein. Als Mitautorin einer aktuellen Studie für das Umweltbundesamt ging Bünemann auf die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle zur Herstellerverantwortung ein. Da es dabei natürlich auch um Kosten geht, konnte auch die Frage geklärt werden, um wieviel teurer die nächste Jeans für Tom wird. Kleiner Spoiler: Auf Spenden wird er wohl nicht angewiesen sein.

Angesichts des umfangreichen Überblicks zu Altkleidern, fiel der erste Teil der Folge dieses Mal etwas knapper aus. Die beiden Hosts kamen aber dennoch nicht am leider nicht nur sprichwörtlichen Dauerbrenner-Thema der letzten Monate vorbei. Die Zahl von Bränden in den Entsorgungsanlagen war auch in den zurückliegenden Wochen sehr hoch, so dass Branchenverbände ein umgehendes Einschreiten der Politik fordern. Etwas Hoffnung in dieser Hinsicht macht das mögliche Aus für die in der Branche sehr unbeliebten Einweg-E-Zigaretten durch die neue EU-Batterieverordnung. Die hierfür entscheidende Vorgabe tritt allerdings erst nach einer ausgedehnten Übergangsfrist in Kraft. Ein weiteres Thema ist der bei Aurubis festgestellte Millionenschaden durch den mutmaßlichen Betrug bei Schrottanlieferungen.

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P.S.: Der versprochene Link zur Studie, wonach man lediglich 37 Kleidungsstücke benötigt, fällt aus. Aber nicht ersatzlos. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Empfehlung der US-Modebloggerin Caroline Joy Rector, wonach man für jede Jahreszeit nur 37 Stücke benötigt, indem man diese sinnvoll miteinander kombiniert. Wer Interesse an dem Konzept hat, findet im Netz unzählige Beiträge dazu. Dafür einfach „capsule wardrobe“ googeln.

 

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Folge 20: „Riesiges Potenzial für deutsche Unternehmen“ – Gespräch mit Sylvi Claußnitzer und Beatrice Decker von RETech

Die internationalen Abfallmärkte und vor allem die sich dort bietenden Chancen für deutsche Unternehmen stehen im Zentrum der aktuellen TrashTalk-Folge. In der zweiten Hälfte sind dafür Sylvi Claußnitzer und Beatrice Decker von German RETech Partnership zu Gast. Im Gespräch mit Julia Hobohm und Tom Wilfer stellen sie die Exportinitiative für deutsche Technikanbieter im Bereich Abfall- und Kreislaufwirtschaft vor und zeigen sowohl Chancen und Potenziale als auch Hindernisse und Barrieren beim Export von deutschen Technologien auf. Die beiden RETech-Vertreterinnen bewerten dabei auch die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Anbieter im Vergleich zu internationaler Konkurrenz. Von der Politik wünschen sie sich außerdem mehr Kohärenz und eine stärkere Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft. Und zu guter Letzt haben sie auch noch eine Gewinnspielfrage im Gepäck.

Im ersten Teil der Folge widmen sich Julia und Tom zum Glück nicht nur Toms anstehenden siebenwöchigen Jahresurlaub, sondern auch den weiterhin vielfach noch ungenutzten Potenzialen bei der Biomüllsammlung. So sprechen sie über den fast schon erschreckend geringen Anschlussgrad an die Biotonne, die Probleme von bioabbaubaren Kunststoffbeuteln in der Sammlung sowie die Ergebnisse einer Remondis-Untersuchung zum noch bestehenden Recyclingpotenzial im Restmüll. Weitere Themen sind die leider erneut vielfach aufgetretenen Brände bei Entsorgungsbetrieben, die oftmals vermutlich durch falsch entsorgte Batterien ausgelöst wurden, die Konjunkturflaute und ihre Auswirkungen auf die Preise für Sekundärrohstoffe, wie etwa Altkunststoffe und Schrotte, sowie die Beschwerde Polens über Verzögerungen bei der Rückholung von illegal aus Deutschland verbrachten Abfällen.

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Außerdem findet sich hier noch wie versprochen ein Link samt Bild zu Biomüll fressenden Soldatenfliegen.

Weitere Details zur angesprochenen RETech-Veranstaltung sind hier abrufbar: Konferenz Kreislaufwirtschaft Klima- & Umweltschutz 2023

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Folge 19: Miki Yokoyama zur Rolle von Start-ups in der Kreislaufwirtschaft

In der neuen Episode von TrashTalk stehen Start-ups im Fokus. Miki Yokoyama berichtet in der zweiten Hälfte der neuen Folge von ihren Erfahrungen als Beraterin bei UnternehmerTUM, dem größten Gründer- und Innovationszentrum Europas. Dort widmet sich Circular Republic verschiedenen Themen der Kreislaufwirtschaft. Im Gespräch mit Julia Hobohm und Tom Wilfer betont Yokoyama die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen jungen und etablierten Unternehmen. Zudem erklärt sie, wo die größten Potenziale für Start-ups liegen und welche Hürden für deren Nutzung noch beseitigt werden müssen. Darüber hinaus geht sie auf die Ziele und Fortschritte der BDI-Initiative Circular Economy ein, in deren Vorstand sie ebenfalls sitzt.

Im ersten Teil der aktuellen Folge schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die neuesten Gesetzgebungsinitiativen der EU im Bereich der Kreislaufwirtschaft. So geht es etwa um den Entwurf der Kommission für die Altfahrzeugverordnung, der unter anderem weitere Exportverbote sowie Vorgaben zum Recycling sowie zum Rezyklateinsatz enthält. Im Textilbereich plant Brüssel zudem einen Ausbau der Herstellerverantwortung. Weitere Themen sind die gesunkenen Mengen in der Altgerätesammlung, neue Projekte zum chemischen Recycling und zur Verwertung von Lithium-Akkus. Batterien bleiben leider auch sprichwörtlich ein Dauerbrenner – die Zahl der mutmaßlich durch Akkus ausgelösten Brände in Entsorgungsanlagen bleibt leider hoch. Deutlich lieber und auch besser gelaunt widmen sich die beiden TrashTalk-Hosts da der kreativen Zweckentfremdung von Mülltonnen.

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Folge 18: „Bei Altmetallen können wir nur international denken“ – Gespräch mit Kilian Schwaiger

Während (andere) prominente Unterhaltungspodcasts nur vorgeben, in Las Vegas aufzunehmen (Grüße an die „Kollegen“ von Baywatch Berlin), saß das TrashTalk-Team diesen Monat tatsächlich am Strip vor dem Mikro. Zumindest teilweise. Aber viel wichtiger sind ja ohnehin die Inhalte. Und von diesen hatten Julia Hobohm und Tom Wilfer wieder einige zu besprechen. Themen der aktuellen Folge sind die Frühwarnberichte der EU-Kommission zur Umsetzung der abfallrechtlichen Ziele in den Mitgliedstaaten. Die Bundesrepublik kommt hier vergleichsweise gut weg. Dass aber dennoch nicht alles perfekt läuft, zeigt unter anderem die Diskussion um die illegale Entsorgung von deutschem Müll in Polen. Ein weiteres Thema waren die Marktanteile bei der Abfallsammlung. Hier wird deutlich, dass die Kommunen mit ihren Unternehmen bei einzelnen Stoffströmen rund die Hälfte des Marktes dominieren – eine Tatsache, die Remondis in der Diskussion um Wettbewerbseingriffe durch das Bundeskartellamt erneut deutlich betont. Zum traurigen Dauerbrenner in der Branche und im TrashTalk entwickelt sich das Kunststoffrecycling. Und auch am Thema Batterien mit der neuen EU-Verordnung, Sammelquoten und natürlich Brandereignissen kamen Julia und Tom auch in dieser Folge nicht vorbei.

In der zweiten Hälfte hatten sie dann Kilian Schwaiger vom Verband der deutschen Metallhändler und Recycler (VDM) zu Gast. Er legte im Detail dar, welchen Beitrag der Altmetallhandel für das Schließen von Kreisläufen leisten kann und warum Metalle als vorbildlicher Stoffstrom für die Kreislaufwirtschaft gelten. Angesichts der geplanten Einschränkungen im internationalen Handel aufgrund der Novelle der Abfallverbringungsverordnung betonte er zudem die Bedeutung des Außenhandels für die Branche und plädierte für eine differenzierte Sichtweise auf verschiedene Stoffströme. Ein weiteres Thema war das Gesetzesvorhaben der EU zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Hier machte der VDM-Geschäftsführer klar, warum die Reaktionen im Altmetallhandel eher zurückhaltend ausfallen. Er erklärt außerdem was „die Genderdebatte der Kreislaufwirtschaft“ ist, mit welchen Initiativen man dem Fachkräftemangel begegnen und Frauen stärken will und warum die verschiedenen Verbände der Recyclingwirtschaft stärker mit einer Stimme sprechen sollten.

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Folge 17: Der TrashTalk beim Mittelstand – Logex-Geschäftsführer Christoph Haub im Gespräch

Die mittelständische Entsorgungswirtschaft steht im Fokus der aktuellen TrashTalk-Folge. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Mittelstandskooperation Logex haben Julia Hobohm und Tom Wilfer in der zweiten Hälfte der neuen Episode mit Geschäftsführer Christoph Haub über die Chancen und Herausforderungen mittelständischer Entsorger gesprochen. Der Logex-Vertreter erklärt, in welchen Bereichen der Mittelstand im Vergleich zu Großkonzernen flexibler agieren kann. Darüber hinaus ging es aber auch um mögliche Reaktionen auf die fortschreitende Konzentration in der Branche und die Konkurrenz durch neu in den Markt eintretende Akteure. Haub berichtete dabei unter anderem über Beispiele für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte sowie neue Wege der Mitarbeitergewinnung angesichts des wachsenden Fachkräftemangels. Apropos Mitarbeitergewinnung und Fachkräftemangel: Selbst den TrashTalk-Moderatoren wurden Praktika-Angebote unterbreitet – zumindest einem.

Im ersten Teil der neuen Folge schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die gegenwärtig schwierige Lage beim Kunststoffrecycling. Eine Reihe von Meldungen verdeutlicht die Probleme, denen die Unternehmen gegenwärtig beim Absatz ihrer Rezyklate gegenüberstehen. Außerdem streifen die beiden Moderatoren die jüngsten Entwicklungen auf dem Stahlschrottmarkt und beleuchten die aktuelle Lage bei der Klärschlammverwertung. Weitere Themen sind gebrauchte Windeln und ihre Eignung als Baumaterial sowie Stürze in Bunker von Müllverbrennungsanlagen.

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Folge 16: „Wir haben sicher jeden Tag Brände“ – Peter Kurth und Georgios Chryssos zum sicheren Umgang mit Lithium-Akkus

Die wachsenden Risiken durch die unsachgemäße Entsorgung von Lithium-Akkus stellen die Entsorgungswirtschaft vor große Herausforderungen. Die Zahl der Brände in Sortier- und Recyclinganlagen nimmt immer mehr zu. Um auf die Gefahren im Umgang mit den Batterien hinzuweisen und die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu verdeutlichen, wollen der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft sowie die Rücknahmesysteme für Gerätebatterien ihre Informationskampagnen stärker verzahnen. Im zweiten Teil der neuen Ausgabe von TrashTalk sprechen BDE-Präsident Peter Kurth und GRS-Stiftungsvorstand Georgios Chryssos mit Julia Hobohm und Tom Wilfer über die Ziele der Zusammenarbeit. Außerdem verdeutlichen sie das Ausmaß der Brandproblematik in den Entsorgungsbetrieben, vermitteln ein differenziertes Bild zu möglichen Ursachen, schlagen Lösungsansätze vor und formulieren dabei auch Wünsche und Hoffnungen nach einer größeren politischen Unterstützung.

Im ersten Teil der aktuellen Folge sind Batterien ebenfalls Thema: Julia Hobohm und Tom Wilfer schauen auf verschiedene angekündigte oder bereits vollzogene Projekte zur Demontage und dem Recycling von Lithium-Akkus. Ein großes Thema ist in der Branche auch die lange Dauer von Genehmigungs- und Notifizierungsverfahren. Im TrashTalk wird dies anhand eines aktuellen Beispiels thematisiert. Weiterhin umstritten ist auch das chemische Recycling von Kunststoffabfällen. Die beiden Moderatoren schauen dazu auf eine aktuelle Einschätzung der Bundesregierung.

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Folge 15: „Frauen muss auch in der Abfallwirtschaft mehr zugetraut werden“

Auch in der neuesten Episode von TrashTalk hatten Julia Hobohm und Tom Wilfer wieder einen bunten Strauß spannender Themen aus der Abfallwirtschaft zu besprechen: Den Auftakt macht die ernüchternde Bestandsaufnahme bei Sammlung, Sortierung und Verwertung von Gewerbeabfällen und die daraus resultierenden Forderungen der Entsorgungswirtschaft. Etwas positiver fällt der Blick der Branche auf die Pläne der EU-Kommission zur Sicherung kritischer Rohstoffe aus, da hiermit auch das Recycling gestärkt werden soll. Als fast schon zu positiv wird die Einschätzung von Roland Berger wahrgenommen. Die Unternehmensberatung sieht in Kunststoffrezyklaten das „neue Gold“ – angesichts der gegenwärtig schwierigen Lage für die meisten Kunststoffrecycler ist das nur bedingt nachvollziehbar. Fast nichts beschönigen gibt es beim Blick auf die neuesten Zahlen zur Altgerätesammlung, wird doch deutlich das die Bundesrepublik die Zielvorgaben immer deutlicher verfehlt. Der Aufruf zur Teilnahme am Gewinnspiel der letzten Folge verfehlte sein Ziel hingegen nicht. Die ausnahmslos weiblichen Gewinnerinnen dürfen sich über bunte Socken und famose TTT (TrashTalk-Tassen) freuen. Wir wünschen viel Spaß damit!

In der zweiten Hälfte war das erste weibliche Mitglied des IFAT Executive Board zu Gast – regelmäßigen Hörern und Hörerinnen von TrashTalk dürfte die Stimme bekannt vorkommen. Anlässlich des Weltfrauentages im März wurde auch in diesem Jahr die Situation von Frauen in der Abfallwirtschaft beleuchtet. Julia Hobohm berichtete dabei von eigenen – teilweise durchaus gruseligen Erfahrungen – und appellierte an die Frauen, sich selbst nicht zu klein zu machen und gemeinsam Seilschaften zu knüpfen. Den Unternehmen empfiehlt sie, im Kampf um weibliche Fachkräfte nicht nur für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen, sondern auch positive Beispiele stärker herauszustellen.

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Folge 14: Abfalltrennung – Axel Subklew von „Mülltrennung wirkt“ und VBS-Präsident Stefan Böhme im Gespräch

Die aktuelle Folge von TrashTalk wartet im Februar mit dem nächsten spannenden Thema auf. Und auch dieses Mal hatten die wunderbare Julia Hobohm und Tom Wilfer dazu zwei Gäste eingeladen: Axel Subklew von der Initiative „Mülltrennung wirkt“ und Stefan Böhme, Geschäftsführer eines in der Sammlung und Sortierung von Abfällen tätigen Entsorgungsunternehmens und obendrein noch VBS-Präsident, diskutierten den aktuellen Stand und mögliche Verbesserungspotenziale bei der Abfalltrennung. Dabei geht es sowohl um den Nutzen von Informationskampagnen sowie die Notwendigkeit, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen auf verschiedenen Kanälen anzusprechen, als auch um Verbesserungen bei den operativen Rahmenbedingungen und der dafür notwendigen Einbindung weiterer Akteure, wie etwa der Wohnungswirtschaft.

Das Gewinnspiel der aktuellen Folge hat dieses Mal einer der Gäste beigesteuert. Die dabei ausgelobten Preise haben bei der ein oder anderen Teilnehmerin für große Freude gesorgt. Wer sich in echt über die Preise freuen will, der muss nicht nur bei der Frage aufmerksam zuhören, sondern auch hier vorbeischauen: Mülltrennung wirkt auf Instagram

Im ersten Teil der aktuellen Folge ging es ebenfalls unterhaltsam zu. Aber auch informativ. So schauten Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die wenig positiven Aussichten der Entsorgungsbranche für das laufende Geschäftsjahr, beleuchten das Für und Wider einer Sortierpflicht für gemischte Siedlungsabfälle, erklären wo die Deutsche Umwelthilfe Verstöße gegen die seit Jahresbeginn geltende Mehrwegangebotspflicht festgestellt hat und warum Remondis und Prezero Geldbußen wegen Wettbewerbsverstößen in Polen zahlen sollen.

Und natürlich geht es auch in diesem Monat wieder um die Risiken der unsachgemäßen Entsorgung von Batterien: Die beiden Moderatoren werfen einen Blick auf die wachsende Unterstützung für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten und stellen die anlässlich des Internationalen Tages der Batterie gestartete Kampagne der Rücknahmesysteme vor. Und wer den sehr empfehlenswerten Beitrag von Stefan Böhme zu diesem Thema verpasst hat, der folge bitte diesem Link: Stefan Böhme auf LinkedIn

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Folge 13: Chemisches Recycling – Remondis-Manager Ephan und bvse-Kunststoffexperte Textor im (Streit)Gespräch

Der TrashTalk startet spannend ins neue Jahr. Für die erste Folge im neuen Jahr begrüßen Julia Hobohm und Tom Wilfer erstmals zwei Gäste zur Diskussion über das Chemische Recycling: Remondis-Geschäftsführer Jürgen Ephan, der für Deutschlands größten Entsorgungskonzern verschiedene Projekte zum chemischen Recycling verfolgt, und Dirk Textor, der sich als bvse-Altkunststoffexperte zuletzt wiederholt sehr kritisch zum chemischen Recycling geäußert hat.

Die beiden diskutieren über die Potenziale des chemischen Recyclings für verschiedene Einsatzstoffe, bisher noch unzureichende ökobilanzielle Bewertungen, die mögliche Konkurrenz oder Ergänzung zu mechanischen Recyclingverfahren und blicken auch auf die mit dem chemischen Recycling verbundenen ökonomischen Chancen und Investitionsmöglichkeiten.

Themen sind dabei natürlich auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa und die Frage, inwiefern das chemische Recycling zur Erfüllung von gesetzlich vorgegebenen Verwertungsquoten beitragen kann. Welchen Vorschlag Jürgen Ephan diesbezüglich zur Lösung unterbreitete und warum Dirk Textor, diesen nicht nur als „Waffenstillstand“, sondern sogar als „Friedensangebot“ begrüßt, hören Sie in der zweiten Hälfte der aktuellen Folge etwa ab Minute 21:00.

Aber auch die erste Hälfte bietet wieder eine Reihe spannender Themen. Julia Hobohm und Tom Wilfer sprechen unter anderem über Forderungen nach einem Verbot für Einweg-E-Zigaretten (aka „Vapor“), die angestrebte stärkere Ausrichtung der Rohstoffpolitik auf die Kreislaufwirtschaft und die positiven Geschäftsentwicklungen verschiedener Branchenunternehmen. Und dann singt Julia auch noch. Schön sogar. Tom singt nicht. Noch schöner.

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Nähere Informationen zu den in der Folge genannten Batterieveranstaltungen erhalten Sie beim Fraunhofer IKTS.

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Folge 12: „Wir werden die Meere nie wieder ganz sauber kriegen“ – Gespräch mit Frank Otto

Auch kurz vor Weihnachten beleuchten die wunderbare Julia Hobohm und Tom Wilfer im TrashTalk nochmals die aktuellen Entwicklungen in der Entsorgungswirtschaft. In der Dezember-Folge sprechen sie unter anderem über die Einigung zur neuen EU-Batterieverordnung, verschiedene Aspekte rund um die Sammlung von Altgeräten sowie die Diskussion um Strompreisbremse und Gewinnabschöpfung. Natürlich kommt auch der Rückblick auf das erste Jahr TrashTalk nicht zu kurz. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Hörer und Hörerinnen. Großen Dank gebührt natürlich gleichermaßen allen Gästen dieses Jahres, die vielfältige und erhellende Einblicke in die Belange der Abfallwirtschaft und angrenzende Bereiche gegeben haben.

Das gilt auch für den Gast unserer letzten Folge in diesem Jahr: Frank Otto. Er ist zwar einer der Erben des Versandhandelsimperiums Otto, selbst aber in vielen anderen Bereichen unternehmerisch tätig – insbesondere in Medien und Kultur. Darüber hinaus ist Frank Otto stark im Umwelt- und Klimaschutz engagiert. So hat er unter anderem die Deutsche Meeresstiftung gegründet. Im TrashTalk erklärt, er wie es um den Zustand der Meere bestellt ist, warum er Hoffnung auf ein steigendes Bewusstsein für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Bevölkerung hat und an welchen Stellen es aus seiner Sicht noch bei der politischen Umsetzung hapert.

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Folge 11: „Der radikale Umbruch zur Zirkularität genauso wichtig wie Klimaneutralität“ – UBA-Präsident Messner zu Gast

Auch im November gab es wieder viel zu besprechen im TrashTalk. Die wunderbare Julia Hobohm und Tom Wilfer widmeten sich im ersten Teil der aktuellen Folge unter anderem der Bedeutung des Exports für die Sekundärrohstoffmärkte und erklärten, welche Folgen die auf EU-Ebene diskutierten Verschärfungen bei der Abfallverbringung haben könnten. Auch bei den weiteren Themen rund um Altgeräte und Batterien sowie Verpackungen ging es vor allem um mögliche neue Vorgaben aus Brüssel und ihre Auswirkzungen, etwa für die Sammlung vom ausgedienten Elektrogeräten und Altbatterien. Eine gute Gelegenheit, um mal wieder über das Batteriepfand zu sprechen.

Fußball darf diese Tage nicht fehlen – oder doch darf er schon. Aber tut er nicht. Zumindest nicht in der aktuellen Folge. Denn Julia Hobohm fand es ganz spannend zu erfahren, wie viele Kunstrasenplätze jedes Jahr in Baden-Württemberg entsorgt werden. Und Tom Wilfer freute sich über japanische Fußballfans, welche nach WM-Spielen ihren Müll im Stadion einsammeln. Julia Hobohm nicht.

Einig waren sich die beiden Moderatoren hingegen bei ihrer Freude über den Gast für das Gespräch in der zweiten Hälfte der neuen Folge: Dirk Messner, seines Zeichen Präsident des Umweltbundesamtes! Er erklärte eindringlich, warum es aus seiner Sicht eines radikalen Umbruches zu einer echten Kreislaufwirtschaft bedarf und warum das Thema Zirkularität mit ähnlich viel Nachdruck verfolgt werden sollte wie die Klimaneutralität. Außerdem beleuchtete er unter anderem auch die Rolle des UBA beim Vollzug abfallrechtlicher Regelungen sowie bei der Forschung in den Bereichen der Abfallsammlung und Recycling.

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Folge 10: „In Deutschland werden leider noch zu viele Abfälle verbrannt“ – Bettina Hoffmann zu Gast

Die neue TrashTalk-Folge ist da und sie ist wieder vollgestopft mit spannenden Themen rund um die Abfallwirtschaft und das Recycling. Und auch einen hochkarätigen Gast durften Julia Hobohm und Tom Wilfer wieder begrüßen – aber dazu später mehr. Zunächst widmen sich die beiden Moderatoren mal wieder dem Emissionshandel und der Abfallverbrennung. Vielleicht vorerst zum letzten Mal. Vermutlich aber nicht. Länger beschäftigen dürften die Branche auch die Folgen der aktuellen Energiepreiskrise. Daher sind die verschiedenen Auswirkungen der hohen Strom- und Gaspreise sowie der konjunkturell bedingt schwachen Nachfrage nach Sekundärrohstoffen wie Schrott, Altpapier und Altkunststoffen ebenfalls ein großes Thema der aktuellen Folge.

Im zweiten Teil der Folge war Bettina Hoffmann zu Gast. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium erläuterte unter anderem, was sich die Regierung von der Einbeziehung der Müllverbrennung in den Emissionshandel erhofft, warum man nicht auf eine europäische Lösung wartet und was man zu den im Vorfeld laut und oft geäußerten Bedenken von Kommunen und Branchenverbänden sagt. Großen Raum nahm auch die Umsetzung der im Koalitionsvertrag genannten Vorhaben zur Kreislaufwirtschaft ein. So erläutert Bettina Hoffmann, welche Stoffströme das BMUV bei der geplanten Kreislaufwirtschaftsstrategie in den Blick nehmen will, welche Anreize für die Steigerung der Erfassungsmengen von Batterien und Altgeräten denkbar sind und wie es beim Einwegkunststofffondsgesetz weitergeht. Weitere Themen waren ein mögliches Verbot von Einweg-E-Zigaretten und die Ausweitung von Rezyklateinsatzquoten auf weitere Produkte.

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Folge 9: „Die Umwelt ist ein schlechter Anwalt für sich“ – Gespräch mit Christoph Herrmann

Die neue Folge von TrashTalk lässt endlich mal die Wissenschaft zu Wort kommen – zumindest im zweiten Teil. Davor beleuchten Julia Hobohm und Tom Wilfer die Folgen der Energiekrise für die Entsorgungswirtschaft, schauen kurz auf den neuesten Stand rund um die mögliche Einbeziehung der Müllverbrennung in den Emissionshandel sowie die neuesten Übernahmen in der Abfallbranche.

In der zweiten Hälfte der aktuellen Folge ist Christoph Herrmann zu Gast im TrashTalk. Der Professor der TU Braunschweig ist einer der größten Experten für Nachhaltige Produktionsprozesse und Life Cycle Engineering. Im Gespräch mit Julia Hobohm und Tom Wilfer berichtet er unter anderem über die Möglichkeiten und Ziele der neuen Lernfabrik für „Zirkuläre Batteriezellproduktion“ in Braunschweig, erklärt warum die Kreislaufwirtschaft noch stärker in das Gesamtsystem von Produktion und Verbrauch integriert werden muss und wie dieses systemische Denken auch bei der Ausbildung von Fachkräften genutzt werden sollte.

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Folge 8: „Mit Kreislaufwirtschaft werden wir den Klimawandel nicht besiegen“ – Gespräch mit Helmut Maurer

Auch im August gibt es eine neue Folge von TrashTalk! Die beiden Moderatoren trotzen der Hitze, müssen aber dennoch wieder über die Müllverbrennung reden – das Thema (Obacht!) erhitzt schließlich weiterhin die Gemüter. Die weiteren Themen reichen unter anderem vom Beitrag, den die Verwertung von Bioabfällen zur Bekämpfung der Gasversorgungskrise leisten könnte, über den Verzicht auf Werbeprospekte durch immer mehr Handelsunternehmen, bis hin zur Suche nach einer schon vor Jahren auf einer britischen Deponie entsorgten Festplatte. Im letzten Fall geht es um viel Geld.

Für den zweiten Teil konnten Julia Hobohm und Tom Wilfer erneut einen hochkarätigen Gesprächspartner gewinnen: Helmut Maurer, bis vor kurzem noch bei der EU-Kommission für Fragen zur Kreislaufwirtschaft, Abfall und Chemikalien zuständig. Er macht deutlich, warum Kreislaufwirtschaft nur bedingt zum Klimaschutz beitragen kann und warum es vielmehr einen grundlegenden Wandel in Produktion und Konsum braucht.

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Folge 7: „Bei der Wertstofftonne wollen wir es besser machen“ – Gespräch mit AWM-Werkleiterin Sabine Schulz-Hammerl

In der aktuellen TrashTalk-Folge schauen die wunderbare Julia Hobohm und Tom Wilfer zunächst auf Müllgebühren. Nämlich gleich zwei aktuelle Untersuchungen hatten große Unterschiede bei der Gebührenbelastung zwischen verschiedenen Kommunen festgestellt. Nahezu bundesweit könnten die Gebühren durch die Einbeziehung der Müllverbrennung in das Brennstoffemissionshandelsgesetz steigen, warnen zumindest Anlagenbetreiber und Kommunalvertreter. Pro und contra dazu werden in der aktuellen Folge ebenfalls diskutiert.

In der zweiten Hälfte von Folge 7 ist Sabine Schulz-Hammerl zu Gast. Die Werkleiterin der Abfallwirtschaftsbetriebe München erklärt, wie der Kommunalentsorger durch die Coronakrise gekommen ist, welche Ziele die Stadt mit ihrem Zero-Waste-Programm verfolgt, warum die Müllverbrennung dennoch auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und sogar warum eine MVA in der Nähe für gute Laune sorgen kann.

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Folge 6: „Dauerhafte Verfügbarkeit von Rezyklaten ist eine Herausforderung“ – Gespräch mit Hildegard Müller vom VDA

TrashTalk ist nach dem IFAT-Spezial wieder im gewohnten Format zurück. Weiterhin gut gelaunt schauen die wunderbare Julia Hobohm und Tom Wilfer auf aktuelle Entwicklungen in der Abfallwirtschaft und begrüßen in der zweiten Hälfte mit Hildegard Müller vom Verband der Automobilindustrie erneut eine hochkarätige Gesprächspartnerin.

Zunächst sprechen die beiden Podcast-Hosts nach einem letzten IFAT-Rückblick über die zuletzt sehr gegenläufigen Preisentwicklungen bei Altpapier und Stahlschrott, die jüngsten Entwicklungen rund um die Übernahme von Suez durch Veolia, Kunststofftüten und deren Wandstärke sowie die Sammlung von Altgeräten und Batterien.

Im zweiten Teil der Folge geht es dann im Gespräch mit VDA-Präsidentin Müller um die Rohstoffabhängigkeit der Industrie, die damit verbundene wachsende Bedeutung der Kreislaufwirtschaft sowie eines ganzheitlichen Lebenszyklusansatzes, der auch Aspekte wie das Design for Recycling mit berücksichtigt. Weitere Themen sind unter anderem die Elektromobilität und der Umgang mit alten Akkus sowie der Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Automobilproduktion.

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IFAT-Spezial Folge 5 – Fazit zu einer Woche IFAT mit Messe-Geschäftsführer Stefan Rummel

Zum Abschluss der IFAT hatten wir passenderweise und wie vereinbart erneut Stefan Rummel bei TrashTalk am Mikrofon. Der Messe-Geschäftsführer blickt auf eine spannende, voll gepackte und vor allem gut gelaunte Woche zurück, spoilert Zahlen zu den Besucherzahlen und erklärt, wie man besser nicht zum Messegelände anreisen sollte.

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IFAT-Spezial Folge 4 – Patrick Hasenkamp vom VKU und Johannes Kirchhoff zu Gast

Auch am vierten Tag der IFAT sendet TrashTalk aus München. Mit Patrick Hasenkamp vom Verband kommunaler Unternehmen und Johannes Kirchhoff konnten wir erneut zwei spannende Gesprächspartner für den Podcast gewinnen und sie einiges berichten.

Der VKU-Vizepräsident beleuchtet die Messe aus kommunalem Blickwinkel, erklärt welche technischen Entwicklungen für die Betriebe interessant sein und in welchen Bereichen sich Kooperationen mit Start-ups lohnen können.

Johannes Kirchhoff blickt aus Sicht eines Technikanbieters auf das Klassentreffen der Branche und erklärt in welchen Bereichen in den letzten vier Jahren die größten Innovationsschübe erreicht werden konnten und warum Faun den Titel für den nachhaltigsten Messestand gewonnen hat. Spannend auch wie das Unternehmen seine Azubis auf der IFAT einspannt.

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IFAT-Spezial Folge 3 – Herwart Wilms von Remondis und Gerd Uhlenbrauck von der DGAW im TrashTalk

Für unsere dritte Sonderfolge von der IFAT konnten wir wieder zwei Gesprächspartner gewinnen. Remondis-Geschäftsführer Herwart Wilms berichtet nicht nur von seinen Eindrücken von der Messe, sondern auch von neuesten Projekten, warum man beim Entsorgungskonzern vom sogenannten chemischen Recycling bisher noch nicht allzu viel hält, aber das Thema natürlich trotzdem im Blick behält, und an welcher Stelle er von der Ampel eine Ampel erwartet. Außerdem erklärt er, wann man in dieser Woche doch noch bei Remondis Bier (und auch Wein!) bekommt – Spoiler: am Messestand nicht.

Im zweiten Teil freuen wir uns, dass wir einen Vertreter von der DGAW für eine unserer Sonderfolgen gewinnen konnten. Vereinsvorstand Gerd Uhlenbrauck beleuchtet die Aktivitäten „der größten Experten-NGO der Branche“ auf der Messe. Da er darüber hinaus auch für einen großen Entsorger von mineralischen Reststoffen tätig ist, nutzen wir die Gelegenheit, diesen Massenstrom und seine Rolle auf der Messe und darüber hinaus zu thematisieren.

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IFAT-Spezial Folge 2 – BDE-Präsident Peter Kurth zum Messeauftakt und über Frauen in der Abfallwirtschaft

Tag 2 bei der IFAT. Wir hatten Peter Kurth zu Gast. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft erklärt, wie er den gestrigen Auftakt der Messe erlebt hat, wie er die Entwicklung der Messe generell wahrnimmt und warum er großer Fan der Start-up-Area ist. Und außerdem wollte er unbedingt noch über Frauen in der Abfallwirtschaft sprechen. Warum und weshalb, hören Sie in unser zweiten Sonderfolge zur IFAT.

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IFAT-Spezial Folge 1 - Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bernard Kemper bei TrashTalk

Die IFAT ist zurück! TrashTalk ist dabei! Wir berichten täglich von der weltweit größten Umweltmesse. Zum Auftakt hatten wir Bundesumweltministerin Steffi Lemke zu Gast. Im Gespräch mit Julia Hobohm und Tom Wilfer beleuchtet sie die grundsätzliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für den Klimaschutz und erzählt, welcher Messestand sie am meisten beeindruckt hat.

Im zweiten Teil unserer ersten IFAT-Sonderfolge mit Bernard Kemper wird die gute Stimmung auf der Messe (hoffentlich) spürbar. Er berichtet von seinen ersten Eindrücken vom Klassentreffen der Branche, über die beherrschenden Themen der Messe und erklärt, warum ein Besuch auf der Start-up-Area unbedingt zu empfehlen ist. Darüber hinaus geht der Vorstandssprecher der EEW hart mit der Politik ins Gericht und fordert mehr Unterstützung statt Lippenbekenntnissen.

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Folge 5: „Endlich wieder Klassentreffen“ – Gespräch mit Stefan Rummel von der IFAT

Folge 5 von TrashTalk steht ganz im Zeichen der Vorfreude auf die IFAT – also zumindest in der zweiten Hälfte. Zunächst schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer aber wieder auf aktuelle Entwicklungen und Diskussionen in der Abfallwirtschaft. Die Themen reichen von Abfallverbrennung, Bauabfällen, dem Einwegkunststofffondsgesetz bis zur Reparatur von alten Geräten und Turnschuhen.

Im zweiten Teil der aktuellen Folge heißt es dann: IFAT! IFAT IFAT! Zusammen mit Stefan Rummel blicken wir auf die in zwei Wochen endlich wieder stattfindende Umwelttechnikmesse. Der Geschäftsführer der Messe München erklärt, welche Highlights er auf den Ausstellerflächen sowie im begleitenden Rahmenprogramm erwartet und wie man den coronabedingten Ausfall der Messe vor zwei Jahren bewältigt hat.

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Folge 4: „Deutschland ist nicht mehr Recyclingweltmeister“ – Gespräch mit Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe

Die aktuelle Folge von TrashTalk gibt es zum Glück wieder in voller Besetzung und demzufolge auch in gewohnter Länge. In der ersten Hälfte holen Julia Hobohm und Tom Wilfer die bereits für März geplante Auswertung ihrer Umfrage zu Frauen in der Abfallwirtschaft nach. Ergänzend zu dem in der letzten Folge gesendeten Gespräch mit Gabriele Jüly gab es hier noch weitere interessante Aspekte zu diesem Thema zu diskutieren.

Darüber hinaus wurden in der ersten Hälfte der aktuellen Folge unter anderem noch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Abfallwirtschaft, die jüngsten Entwicklungen rund um Altkunststoffe sowie das geplante „Recht auf Reparatur“ diskutiert.

In der zweiten Hälfte (ab Minute 40:30) ist Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe zu Gast. Die Geschäftsführerin der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation zeigt auf, in welchen Bereichen Deutschland beim Recycling wieder besser werden muss und warum sowohl das Thema Abfallvermeidung als auch der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft im Baubereich stärker in den Fokus gerückt werden muss.

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Folge 3: „Der Part von Frauen in der Abfallwirtschaft ist nicht, dass sie den Müll herunterbringen“ - Gespräch mit VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly

Anlässlich des Weltfrauentags widmen sich Julia Hobohm und Tom Wilfer in der dritten Folge von TrashTalk der Rolle von Frauen in der Abfallwirtschaft. Als perfekte Gesprächspartnerin für dieses Thema durften sie Gabriele Jüly begrüßen, die Präsidentin des österreichischen Entsorgerverbandes VOEB und Geschäftsführerin des familieneigenen Entsorgungsbetriebs. Sie berichtet über ihre Erfahrungen in einer männerdominierten Branche und sagt deutlich, was sich ändern muss, damit künftig auch mehr Frauen in der Entsorgungswirtschaft Verantwortung übernehmen können.

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Folge 2: Suez Deutschland hätte ich auch gerne gehabt – Gespräch mit Veolia-Chef Matthias Harms

Die mögliche Einbeziehung der Müllverbrennung in den europäischen Emissionshandel hat in den letzten Wochen für hitzige Diskussionen gesorgt. Das Gleiche gilt für die neuerliche Sektoruntersuchung im Entsorgungsbereich, mit der das Bundeskartellamt die Position von Remondis näher unter die Lupe nehmen will. Diese Themen beleuchten Julia Hobohm und Tom Wilfer in der zweiten Folge von TrashTalk. In der zweiten Hälfte der aktuellen Folge sprechen Julia Hobohm und Tom Wilfer mit Matthias Harms. Der Chef von Veolia Deutschland freut sich, dass er mit Belland Vision bald den Marktführer unter den Dualen Systemen in seiner Unternehmensgruppe begrüßen darf, hätte aber auch gerne den Rest der deutschen Aktivitäten von Suez übernommen.

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Folge 1: Lasst uns Abfällen einen Preis geben – Gespräch mit Franz Untersteller

In der ersten Folge von TrashTalk schauen Julia Hobohm und Tom Wilfer auf die geplanten Änderungen an der EU-Abfallverbringungsverordnung sowie die Reaktionen aus dem Markt. Auch das Dauerbrennerthema „Konzentration in der Entsorgungswirtschaft“ wird beleuchtet. Im Gespräch mit Franz Untersteller stehen dann der Koalitionsvertrag sowie notwendige Änderungen der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Vordergrund.

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Trailer

Trash Talk ist der neue Podcast für alle Themen rund um die Abfallwirtschaft. DGAW-Vorständin Julia Hobohm und EUWID-Chefredakteur Tom Wilfer beleuchten ein Mal im Monat die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen rund um die Entsorgungs- und Recyclingbranche. Darüber hinaus begrüßen sie in jeder Ausgabe wechselnde Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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