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Zunehmender Preisdruck am Stahlschrottmarkt

21.05.2019 − 

Der Preisdruck am Stahlschrottmarkt wächst. Im Mai sind die Frei-Werk-Preise über alle Schrottsorten hinweg gesunken. Auch für die kommenden Juni-Verhandlungen sehen die Stahlschrotthändler eher weiteres Abwärtspotenzial. „Es ist noch Luft nach unten“, sagte ein Gesprächspartner in der monatlichen EUWID-Umfrage.

Die konjunkturelle Abkühlung insbesondere in der Automobilindustrie ist für den Schrotthandel an beiden Enden der Wertschöpfungskette deutlich spürbar. Aufgrund des schwächelnden Absatzes drosselten die Automobilhersteller und deren Zulieferer die Produktion, so dass weniger Produktionsschrott anfalle. Das Schrottaufkommen an den Entfallstellen, insbesondere von Spänen, liege ca. 20 Prozent niedriger als üblich, so eine grobe Schätzung der Händler.

Gleichzeitig nehme der Stahlbedarf im Bereich Automotive, aber auch im Maschinen- und Werkzeugbau ab, so dass sich die Auftragslage der Stahlwerke insbesondere für Qualitätsstähle verschlechterte. „Die Flachstahlproduzenten haben richtig Probleme“, so ein Händler. Es wird berichtet, dass die Stahlhersteller tageweise die Produktion ruhen lassen und für den Sommer längere Stillstandszeiten als üblich geplant sind.

Den vollständigen Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 21/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

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