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Stahlschrottpreise geben leicht nach


(Symbolbild)
19.04.2018 − 

Die April-Verhandlungen zwischen Stahlwerken und Schrotthändlern zogen sich ungewöhnlich lange hin. Erst Anfang dieser Woche wurden die letzten Abschlüsse getätigt. Bis zuletzt wurde um den Preis gerungen, der nach den Vorstellungen der Stahlerzeuger gegenüber dem Vormonat sinken, nach den Vorstellungen der Händler aber unverändert bleiben sollte.

Letztlich bewegten sich die Abschlüsse genau in dieser Spanne von unverändert bis zu einem leichten Minus, in Abhängigkeit vom jeweiligen Stahlwerk, vom Ausgangsniveau des Vormonats, von der Schrottsorte und auch vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.

Die Signale für Preisreduktionen kamen dabei vor allem von den Exportlägern, mit sinkenden Preisen in der Türkei und Italien. Dieser Entwicklung folgend forderten auch die deutschen Stahlwerke Preisabschläge und verwiesen Händlerangaben zufolge zudem auf den wachsenden Preisdruck bei Betonstahl und die unverändert hohen Kosten für Graphitelektroden.

Die Bereitschaft des Schrotthandels, den Preisforderungen der Stahlhersteller nachzugeben, war allerdings gering, zumal der Schrottanfall trotz wärmerer Temperaturen von einigen Händlern auch nur als „befriedigend“ eingestuft wird.

Der vollständige Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in der kommenden Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 17/2018. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle ab sofort auch online zur Verfügung:

EUWID Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

 

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