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Kunststoffabsatz weiter größtes Problem für E-Schrott-Recycler

28.07.2017 − 

Die verschärften Einfuhrkontrollen in China sind aktuell auch das bestimmende Thema bei den deutschen Elektroschrott-Recyclern. Die problematische Lage beim Kunststoffabsatz schlägt sich deutlich in den Vermarktungserlösen nieder. Durch den Wegfall der Absatzwege sind die Verwertungserlöse für Kunststoffe aus Altgeräten um bis zu 80 Prozent gesunken – oftmals bleiben die Recycler auch ganz auf den Mengen sitzen. Die daraus resultierenden notwendigen Anpassungen in den Annahmekonditionen hätten sich aber noch nicht überall durchgesetzt, beklagt eine Reihe von Verwertern.

Ein Lichtblick stellen die überwiegend stabilen und teilweise auch gestiegenen Schrott- und Altmetallpreise dar. Hierdurch konnten die Zuzahlungen für Großgeräte sogar leicht angehoben werden.

Insgesamt positiv bewerten die Recycler aktuell die Versorgung mit Altgeräten. Abgesehen von den üblichen saisonalen Schwankungen zur Ferienzeit seien Mengenverfügbarkeit und Auslastung gut bis sehr gut, war wiederholt aus dem Markt zu hören. Bei einigen Sammelgruppen wurde je nach Region von deutlich gestiegenen Mengen berichtet. Der Markt sei zwar weiterhin umkämpft, aber insgesamt etwas ruhiger, da Akteure mit nicht auskömmlichen Konditionen zunehmend aus dem Markt verschwinden, berichtet ein Verwerter.

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