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Importbeschränkungen drücken weiter auf Altkunststoffpreise


(Symbolbild)
27.08.2018 − 

Im August liefen die Geschäfte mit PE-Folienabfällen äußerst zäh. Die deutlichen Preisabsenkungen der Händler, die mangels Absatz im Fernostexport bereits Ende Juli verkündet worden waren, sorgten für eine abwartende Haltung der Anfallstellen, die auf eine Erholung der Preise spekulieren.

Lediglich gute Qualitäten wie 98/2-Gewerbemischfolien waren gefragt, während selbst bei 90/10-Folien kaum noch Geschäfte liefen. Bei 80/20-Ware und schlechteren Qualitäten wurden Zuzahlungen verlangt, was das Mengengeschäft weiter deutlich einbremste.

Vor allem große Händler haben mit den Schwierigkeiten zu kämpfen, die es infolge der Importstopps in Malaysia und Vietnam gibt. Da Reeder derzeit kaum noch bereit sind, Altkunststoffe in diese Regionen zu verschiffen und es in Europa an Kapazitäten fehlt, wird über weitere Geschäftsaufgaben bzw. Personalabbau bei größeren Händlern spekuliert.

Erste zarte Hoffnungen, in Malaysia und Vietnam könnten die Türen demnächst wieder „aufgehen“, kommentierten erfahrene Händler noch als Spekulation. Big Bags, Umreifungsbänder und Hartkunststoffe seien vorerst im Export nach Asien nicht absetzbar.

Den vollständigen Bericht zum deutschen Altkunststoffmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 35/2018. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel für Altkunststoffe

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