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Altkunststoffmarkt beruhigt sich etwas

Kunststoffmahlgut
Das hohe Preisniveau konnte überwiegend
gehalten werden.
02.07.2021 − 

Im Juni liefen die Geschäfte mit Altkunststoffen in ruhigeren Bahnen. Wie Recycler und Händler berichten, konnte bei noch ordentlicher Nachfrage das hohe Preisniveau für Mahlgüter und Regranulate überwiegend gehalten werden. Die Spitze sei aber oft erreicht, hieß es. Lediglich für die weiterhin stark gesuchten Mahlgüter aus PP und PVC gab es nochmals Aufschläge. Mit Einbrüchen wird vorerst nicht gerechnet, auch wenn Neuware zuletzt etwas günstiger wurde.

Im Geschäft mit PE-Folienabfall gab es eine Konsolidierung nach dem von der Türkei im Mai verhängten Einfuhrverbot. Im Export stiegen die Preise wieder etwas an. Recycler in Deutschland, die im Mai noch Spitzenpreise bezahlt hatten, setzen im Juni Preisabsenkungen durch.

Indes wird auf Seiten der Anfallstellen mit Blick auf die steigenden Ölpreise auch auf höhere Erlöse gehofft und deshalb Ware eingelagert. Einige Marktteilnehmer spekulieren auch darauf, dass die Türkei den Importstopp nicht lange durchhalten werde.

Den kompletten Bericht zur aktuellen Lage auf dem Altkunststoffmarkt inklusive der Preistabelle für Juni lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 27/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Altkunststoffe Deutschland

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