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ELG Haniel zurück in den schwarzen Zahlen

Der Edelstahlrecycler ELG Haniel ist zurück in den schwarzen Zahlen.
Der Edelstahlrecycler ELG Haniel blickt auf ein gutes
Jahr 2017 zurück. (Bild: ELG Haniel, Symbolbild)
13.04.2018 − 

Der Edelstahlrecycler ELG Haniel ist zurück in den schwarzen Zahlen. Nach Vorsteuerverlusten von 23 bzw. sieben Mio € in den beiden Vorjahren erwirtschaftete die Tochtergesellschaft des Duisburger Mischkonzerns Franz Haniel & Cie. im Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis vor Steuern von 30 Mio €.

Das an 50 Standorten in Europa, Nordamerika, Asien und Australien tätige Recyclingunternehmen profitierte von einer deutlichen Entspannung des Marktumfelds und konnte die Ausgangstonnage sowohl beim Edelstahlschrott als auch beim Geschäft mit Superlegierungen steigern.

Höhere Rohstoffpreise und dadurch bedingt eine bessere Schrottverfügbarkeit ließen den Umsatz um 22 Prozent auf 1,7 Mrd € ansteigen. Bei stabiler Rohertragsmarge und einer unterproportional steigenden Kostenbasis erhöhte sich das operative Ergebnis sogar um 31 Mio € auf 49 Mio €, womit die Prognosen deutlich übertroffen wurden. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von durchschnittlich 1.181 auf 1.240.

Das insgesamt verbesserte Marktumfeld habe sich positiv auf die Geschäftsentwicklung bei ELG ausgewirkt, heißt es im Haniel-Konzernbericht. Die weltweite Edelstahlproduktion lag 2017 um sechs Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Hierzu trug vor allem ein um sechs Prozent gestiegenes Produktionsplus im weltgrößten Edelstahlmarkt China bei, aber auch in den für ELG besonders relevanten Märkten USA und Europa konnte die Edelstahlerzeugung den Angaben zufolge infolge des verbesserten Marktumfelds gesteigert werden.

Positiver Ausblick für 2018

Auch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 ist positiv. ELG blicke zuversichtlich auf das Marktumfeld in Bezug auf die zu erwartende Nachfrage der Edelstahlwerke und die Schrottverfügbarkeit, heißt es im Haniel-Bericht. Die Ausgangstonnage beim Edelstahlschrott werde voraussichtlich im einstelligen Prozentbereich ansteigen. Dazu sollen sowohl eine steigende Schrottverfügbarkeit als auch die Erweiterung des Netzwerks an Schrottplätzen von ELG beitragen.

Für das Geschäft mit Superlegierungen rechnet das Unternehmen in 2018 mit einem leichten Anstieg der Ausgangstonnage, getragen durch die Aufbereitungsprogramme sowohl für Titan als auch bei den Nickel-Legierungen.

Einen Ausführlichen Artikel zur Geschäftsentwicklung von ELG Haniel lesen Sie in Ausgabe 16/2018 von EUWID Recycling und Entsorgung. Premium-Abonnenten können den Artikel ab sofort in unserem E-Paper lesen:

Edelstahlrecycler ELG mit deutlichem Umsatz und Ergebnisanstieg im Jahr 2017

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