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BDSV und VDM warnen vor Hindernissen im internationalen Handel mit Altgerätefraktionen


Auf der Deponie in Agbogbloshie werden große Mengen
E-Schrott verbrannt. Zusammen mit der Schweiz fordert
Ghana jetzt strengere Regeln für den Export von Altgeräten.
09.02.2021 − 

Die Schweiz und Ghana haben vorgeschlagen, die grenzüberschreitende Verbringung aller Arten von E-Schrott und aus Altgeräten gewonnenen Fraktionen im Basler Übereinkommen der Notifizierungspflicht zu unterwerfen. Derzeit gilt die Pflicht nur für Geräte und Fraktionen, die als gefährlicher Abfall einzustufen sind. Anderes Material kann nach dem Verfahren der grünen Liste ohne Vorab-Notifizierung und Genehmigung international verbracht werden.

Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) lehnen die vorgeschlagenen Änderungen ab. In einer Stellungnahme an das Bundesumweltministerium warnen sie vor höherem Verwaltungsaufwand und Hindernissen für den Handel innerhalb der EU und weltweit und vor Einschränkungen bei der Rohstoffversorgung für die Metallindustrie in der EU.

Welche Änderungen die Schweiz und Ghana bei der grenzüberschreitenden Verbringung von E-Schrott konkret fordern und welche Auswirkungen das aus Sicht der BDSV und des VDM haben könnte, lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 06/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe ab als E-Paper zur Verfügung:

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