Reifenrecycling: AZuR setzt Arbeit weiter fort

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Die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) wird sich drei weitere Jahre für einen ökonomisch wie ökologisch sinnvollen Reifen-Kreislauf engagieren. Das hat das Netzwerk vorige Woche bei seinem Jahrestreffen in Sinsheim einstimmig beschlossen. Die wichtigste AZuR-Mission besteht für Netzwerkkoordinatorin Christina Guth bis 2025 darin, für eine 100-prozentige Weiterverwendung von Altreifen zu sorgen: per Runderneuerung, stofflicher oder chemischer Verwertung – und zwar dort, wo die Altreifen anfallen.  

Beim Treffen der inzwischen rund 50 Netzwerkpartner aus Unternehmen der Reifen- und Recyclingbranche, Verbänden, Medien, Umweltbehörden, Universitäten und Forschungsinstituten hatten über 20 vor Ort teilgenommen. Die erst Mitte 2020 gegründete Initiative werde mindestens weitere drei Jahre unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) fortgesetzt, hieß es.

Ein besonderer Fokus soll in den nächsten drei Jahren darauf liegen, insbesondere auch Endverbraucher umfassend über die Vorteile runderneuerter Reifen und nachhaltiger Produkte aus Reifenrezyklat zu informieren. Durch die interdisziplinäre Vernetzung der KMU-geprägten Altreifen-Recyclingbranche mit Wissenschaft und Forschung sollen neue Modelle der Zusammenarbeit sowie zukunftsweisende Dienstleistungen und Recyclingprodukte entwickelt werden. Dazu soll das AZuR-Netzwerk, das allein seit Jahresbeginn sechs neue Partner aufgenommen hat, weiter ausgebaut werden. AZuR-Mitglieder müssen sich idealerweise in nachhaltiger Form mit dem Thema Reifen-Recycling beschäftigen und einen Sitz in Europa haben – mit bestenfalls einer Niederlassung in Deutschland.

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