|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

EAR meldet für 2018 rückläufige Sammelmengen

22.07.2019 − 

Um die gesetzliche Mindestsammelquote von 65 Prozent zu erreichen, muss die offiziell erfasste Altgerätemenge in diesem Jahr in Deutschland um mehr als eine halbe Mio Tonnen höher ausfallen als noch 2017. Aktuelle Zahlen der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) deuten daraufhin, dass man diesem Ziel zumindest im vergangenen Jahr nicht näher gekommen ist.

Denn statt eines deutlichen Zuwachses weist die EAR für 2018 ein Minus bei den Sammelmengen aus. So wurden über die Abholkoordination des EAR-Systems, über die Optierungen der Kommunen sowie durch die Rücknahme im Handel und Eigenrücknahmen der Hersteller im letzten Jahr insgesamt nur noch rund 700.000 Tonnen Altgeräte erfasst – knapp 20.000 Tonnen weniger als 2017.

Insbesondere die von den Kommunen im Rahmen Eigenvermarktung gemeldeten Mengen waren 2018 erneut rückläufig. Hier spiegelt sich die im letzten Jahr weiter gesunkene Zahl an Optierungen wider. Die über die Abholkoordination von den Herstellern erfasste und in die Verwertung gegebene Menge stieg demgegenüber nur minimal.

Weiter hinter den Erwartungen zurück bleiben die im Handel zurückgenommenen Mengen an E-Schrott. Hier weist die EAR auch für 2018 lediglich eine Menge von rund 100.000 Tonnen aus. Die mit der Neufassung des ElektroG im Jahr 2015 mit einigen Ausnahmen eingeführte Pflicht zur Handelsrücknahme hat somit bisher nur im begrenzten Umfang zur Steigerung der Sammelmengen beitragen können.

Den kompletten Bericht zu den aktuellen Zahlen der EAR und was diese für die Erreichung der Zielvorgaben im ElektroG bedeuten lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 30/2019. Das E-Paper unserer aktuellen Ausgabe steht ab Dienstag 14 Uhr zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Positive Ökobilanz für Getränkekarton

Remondis-Tochter Remex übernimmt ETH  − vor