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E-Schrottverwerter leiden unter fallenden Stahlschrottpreisen


Für Kleingeräte werden von Recyclern
kaum noch Zuzahlungen geleistet.
21.10.2019 − 

Der enorme Verfall der Stahlschrottpreise im September und Oktober hat auch die Lage für die E-Schrottrecycler deutlich verschärft. Nachdem die Verwerter von Elektro- und Elektronikaltgeräten im bisherigen Jahresverlauf auf der Erlösseite vor allem im Kunststoffbereich sowie bei Aluminium mit großen Problemen zu kämpfen hatten, sorgten die jüngsten Abschläge beim Schrott für weitere Kopfschmerzen.

Hinzu kommen große Probleme im Umgang mit batteriehaltigen Geräten, erhöhte Behandlungsaufwendungen und die weiter sinkende Qualität der gesammelten Altgeräte.

Aufgrund dieser durchweg negativen Einflussfaktoren stiegen die Preise für die Verwertung in allen Sammelgruppen spürbar an. Am deutlichsten fiel die Verschiebung bei den Klein- und Großgeräten aus. Beide Sammelgruppen haben sich mittlerweile klar in den Kostenbereich bewegt. Zuzahlungen der Verwerter für übernommene Mengen gibt es nur noch für bessere Qualitäten.

Den vollständigen Bericht zum deutschen E-Schrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 43/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Elektro- und Elektronikschrott

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