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Alba SE hebt nach „durchweg positivem“ ersten Halbjahr die Ergebnisprognose an


Alba kann im ersten Halbjahr Umsatz mit
Schrott- und Metallrecycling um ein Drittel steigern.
16.08.2021 − 

Nach zwei Verlustjahren strebt die Alba SE 2021 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen an. Die ersten sechs Geschäftsmonate verliefen insgesamt „durchweg positiv“, wie das Unternehmen mitteilt. Der am Freitag veröffentlichte Halbjahresbericht zeigt deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis. Da die Stimmung auch für die zweite Geschäftsjahreshälfte grundsätzlich gut sei, hat Alba seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben. Erwartet wird ein Ebit im oberen einstelligen Mio-Euro-Bereich.

Laut Bericht erwirtschaftete die börsennotierte Alba SE, bei der das Schrott- und Metallrecyclinggeschäft des Alba-Konzerns angesiedelt ist, zwischen Januar und Juni Umsatzerlöse in Höhe von 186 Mio €. Das entspricht einem Anstieg um 46 Mio € bzw. 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg von 2,5 auf 8,4 Mio €, das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich von minus 1,2 Mio € auf plus 5,3 Mio €. Unterm Strich stand ein Konzernüberschuss von 5,2 Mio € nach einem Verlust von 2,6 Mio € im Vorjahr.

Alba nutzt hohe Nachfrage nach Stahlschrotten und NE-Metallen bei steigenden Preisen

Der allgemeine Konjunkturaufschwung, gestützt durch staatliche Infrastrukturprogramme, führte im Berichtszeitraum zu einer erhöhten Nachfrage nach Rohstoffen. Die deutsche Rohstahlproduktion stieg um 18 Prozent und sorgte per se für einen höheren Bedarf an Schrotten. Außerdem setzten die Stahlwerke aufgrund zunehmender Kosten für CO2-Zertifikate und stark gestiegener Eisenerzpreise mehr Schrotte ein, erläutert das Kölner Unternehmen die Marktentwicklung der letzten Monate. Diese hohe Nachfrage traf vor allem im Bereich der Neuschrotte auf ein geringes Angebot. Alba konnte diese hohe Nachfrage nach Stahlschrotten und Nichteisenmetallen bei steigenden Preisen für sich nutzen, begründet das Unternehmen die verbesserten Kennzahlen.

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