FEAD in großer Besorgnis über vom EP gefordertes Exportverbot für Kunststoffabfall

Das Europäische Parlament (EP) hat in der Abstimmung über die EU-Abfallverbringungsverordnung (VVA) einige positive Änderungen eingebracht. Doch es hat aus Sicht des europäischen Dachverbands FEAD auch die Chance für Reformen verpasst, die benötigt werden, um die Kreislaufwirtschaft in Europa voranzutreiben. Als ein Beispiel nennt die neue FEAD-Präsidentin Claudia Mensi in einer Stellungnahme die ausgebliebene Stärkung der Rolle von Verwertungsanlagen mit Vorabzustimmung. FEAD und weitere Verbände hatten sich im Vorfeld der Abstimmung unter anderem für EU-weit harmonisierte Kriterien zur Erteilung der Vorabzustimmung eingesetzt.

Mit großer Besorgnis reagiert der Verband, der die Interessen der privaten Entsorgungswirtschaft vertritt, auf das vom Parlament geforderte vollständige Verbot der Ausfuhr von Kunststoffabfall in Staaten außerhalb der EU. FEAD befürwortet stattdessen „positive Regeln, die eine sichere und rückverfolgbare Verbringung von Kunststoffabfällen“ ermöglichen. Dies gelte sowohl für Lieferungen innerhalb der EU unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Binnenmarkts und der Abfallwirtschaft der Union als auch für Länder außerhalb der EU, in denen Industriebetriebe ansässig seien, die diese Abfälle einsetzen....

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