Grenzwert für PBDE in Abfällen: Hoffnung auf Trilog-Verfahren

Im laufenden Verfahren zur Änderung der EU-Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POP) sieht BDE-Präsident Peter Kurth „dringenden Handlungsbedarf“. Die Branche müsse in der begrenzten noch zur Verfügung stehenden Zeit gut aufbereitete Argumente allen beteiligten Entscheidungsträgern vorbringen, so Kurth Mitte vergangener Woche in einer gemeinsamen Online-Diskussion des BDE und des österreichischen Entsorgerverbands VÖEB.

Im Zentrum der Veranstaltung stand der künftige Grenzwert für eine Gruppe von fünf als POP eingestuften polychlorierten Diphenylen (PBDE) in Abfällen, die unter anderem in Altkunststoffen aus dem Altgeräterecycling auftauchen. Der BDE befürchtet, dass der vom Umweltausschuss des EU-Parlaments geforderte Grenzwert von 200 mg/kg für die Summe der fünf Stoffe große Nachteile für das werkstoffliche Recycling von Kunststoffabfall bedeuten wird. Der Wert, der aktuell bei 1.000 mg/kg liegt, entscheidet vereinfacht gesagt darüber, ob Abfälle recycelt werden dürfen oder beseitigt werden müssen. Die EU-Kommission und auch die Mitgliedstaaten befürworten einen Schwellenwert von 500 mg/kg....

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