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ZVEI: Komplexe Märkte sowie Mängel bei Meldungen Ursache für geringe B2B-Mengen


Die Sammelquote für Altgeräte aus dem gewerblichen
Bereich liegt bei unter zehn Prozent.
04.08.2021 − 

Deutschland verfehlt die Mindestquoten der EU für die Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten weiterhin deutlich. Besonders groß ist die Lücke zwischen Realität und Anspruch bei Geräten aus dem Gewerbe. Aus Sicht des Branchenverbandes ZVEI gibt es dafür eine ganze Reihe von Ursachen.

Zum einen sei Herstellern der Verbleib der Altgeräte aufgrund der Eigenschaften von B2B-Geräten und der sehr komplexen Marktstrukturen oftmals nicht bekannt. Zum anderen gebe es Mängel bei den Mengenmeldungen, so dass die gemeldeten Inputmengen aus verschiedenen Gründen höher als potentielle Rücknahmemengen liegen und Altgeräte zwar verwertet werden, dies aber nicht in jedem Fall in die Meldungen einfließt.

Laut aktuellen Zahlen der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) wurden im letzten Jahr rund 430.000 Tonnen neuer Geräte im B2B-Bereich auf den Markt gebracht. Gleichzeitig wurden aus dem Gewerbebereich erneut nur rund 30.000 Tonnen erfasste Altgeräte gemeldet. Das entspricht, basierend auf den Verkaufszahlen des Zeitraums von 2017 bis 2019, einer Sammelquote der B2B-Geräte von knapp acht Prozent im Jahr 2020.

Die tatsächlich nach Brüssel für die Berechnung der Quote gemeldeten Zahlen an gewerblichen Altgeräten fielen zwar in den vergangenen Jahren jeweils um rund 50.000 Tonnen höher aus. Aber auch damit wäre das Sammelziel von 65 Prozent im letzten Jahr noch längst nicht erreicht worden.

Den kompletten Bericht mit der Einschätzung des ZVEI zu den verschiedenen Ursachen für die geringe Sammelquote von Altgeräten aus dem Gewerbebereich lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 31/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe auch als E-Paper zur Verfügung:

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