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RWE will Entsorgungskapazitäten für Klärschlamm weiter ausbauen

Block K des Goldenbergwerks von RWE in Hürth-Knapsack mit Klärschlammlagerhalle.
Block K des Goldenbergwerks von RWE in
Hürth-Knapsack mit Klärschlammlagerhalle.
19.11.2018 − 

Der Energieversorger RWE hat im Bereich der Klärschlammentsorgung für die Zukunft große Pläne. Die bereits vorhandenen Entsorgungskapazitäten in den Kohle- und Veredlungskraftwerken wollen die Essener noch ausweiten, teilte das Unternehmen gegenüber EUWID mit.

Um die Mitverbrennung auch über das Jahr 2029 beziehungsweise 2032 hinaus zu ermöglichen, arbeitet die konzerneigene Abteilung für Forschung und Entwicklung den Angaben zufolge an Möglichkeiten der Phosphorrückgewinnung aus der Mitverbrennungsasche. Bei dem von RWE für die Klärschlammentsorgung hauptsächlich eingesetzten Verfahren sei das grundsätzlich möglich, so der Energiekonzern.

RWE hat im Jahr 2016 nach eigenen Angaben über 750.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz (25 Prozent Trockensubstanz) thermisch entsorgt. Das entspricht etwa 50 Prozent des nordrhein-westfälischen Klärschlammaufkommens. Den bundesweiten Marktanteil schätzen die Essener für 2016 auf rund zehn Prozent.

Für das laufende Jahr geht der Energiekonzern davon aus, rund 850.000 Tonnen Klärschlamm-OS zu entsorgen. Das wären rund 55 Prozent der in Nordrhein-Westfalen anfallenden Klärschlämme. Bundesweit wäre damit etwa jede achte Tonne Klärschlamm in einem Kraftwerk des RWE-Konzerns verbrannt worden.

Den vollständigen Artikel zu diesem Thema lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 47/2018. Der Text steht bereits im E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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