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Große Klärschlamm-Verbrennungsanlage für den Kölner Raum

Im Kölner Raum sind deutliche Verbrennungskapazitäten für Klärschlamm nötig.
Im Kölner Raum sind deutliche
Verbrennungskapazitäten für
Klärschlamm nötig.
05.07.2018 − 

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) stellen sich für das südliche Rheinland beziehungsweise den Regierungsbezirk Köln eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage von beachtlicher Größe vor. Wie einer Mitteilung der Verwaltung an die politischen Gremien zu entnehmen ist, geht der StEB je nach Zusammensetzung der regionalen Partner von einem Kapazitätsbedarf für rund 70.000 Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse pro Jahr aus. Das wären etwa 280.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm. Allein 20.000 Tonnen Trockenmasse beziehungsweise 80.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm fallen jährlich in Köln an.

Die StEB wollen die Klärschlammentsorgung in der Region künftig gemeinsam mit regionalen Partnern durchführen und dafür ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Verwaltungsrat der StEB bereits am 20. Juni beschlossen. Demzufolge soll die StEB mit der Bundesstadt Bonn, dem Erftverband und dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) eine Vorvereinbarung zur Gründung einer gemeinsamen GmbH abschließen.

Ob die Bonner bei der gemeinsamen Lösung für den Regierungsbezirk Köln dabei sein werden, ist derzeit noch offen. Die Stadträte in Bonn hatten eine Entscheidung über die künftige Klärschlammentsorgung vertagt, da einige Abgeordnete noch Informationsbedarf angekündigt hatten (E-Paper). Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ hatte StEB-Vorstand Otto Schaaf gesagt, dass die die Kölner vielleicht einen anderen Partner suchen werden, da man in der Domstadt kein Zeitfenster mehr fürs Aufschieben sehe.

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