Auch Altholz vom BEHG betroffen

Der Referentenentwurf zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) sieht auch eine Ausweitung des nationalen Emissionshandels auf Altholz und Holzbrennstoffe in bestimmten Anlagen vor. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) kritisiert das Vorhaben deutlich und warnt, dass ein CO2-Preis für klimaneutrale Holzenergie eine „verfehlte Lenkungswirkung“ haben werde. Das Ziel, von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Quellen zu wechseln, werde in sein Gegenteil verkehrt und Energie für alle Verbraucher verteuert.

„Der energetische Einsatz von Althölzern sowie bei der Herstellung von Holzprodukten anfallenden Rest- und Abfallstoffe in hocheffizienten Biomasse-KWK-Anlagen ist ein zentraler Bestandteil der ressourceneffizienten und nachhaltigen Produktion der heimischen Säge- und Holzindustrie“, sagt DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus. Sie leiste damit bereits heute einen wirksamen Beitrag zur Minderung der energiebedingten Industrieemissionen....

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihres Benutzernamens und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -