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Renewi erneut mit Verlust


Auch im neuen Geschäftsjahr erwartet Renewi
wegen der Coronakrise hohe Ergebniseinbußen.
05.06.2020 − 

Der Entsorger Renewi schreibt im vierten Jahr in Folge rote Zahlen. Das niederländisch-britische Unternehmen konnte zwar nach eigener Aussage Fortschritte erzielen, die Ergebnisse litten aber erneut unter außerordentlichen Belastungen, die 120 Mio € erreichten. Größter Einzelposten waren 56 Mio € in Zusammenhang mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft Reym an Remondis und der kanadischen Aktivitäten. Eine weitere Belastung in Höhe von 26 Mio € buchte Renewi aufgrund der Ausweitung der niederländischen Abfallverbrennungssteuer auf importierte Abfälle, die am 1. Januar dieses Jahres in Kraft trat.

Unterm Strich meldet Renewi für das am 31. März abgeschlossene Geschäftsjahr 2019/20 einen Verlust von 77 Mio €, nach einem Verlust von 98 Mio € im Vorjahr. Den Umsatz der fortgeführten Aktivitäten hatte das Unternehmen um zwei Prozent auf 1,70 Mrd € gesteigert.

Renewi erwartet, dass die Coronakrise im laufenden ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 20 Mio € schmälern wird. Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf werden davon abhängen, wie rasch die Beschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wieder aufgehoben werden und wie schnell sich die Wirtschaft wieder erholt. Während des Lockdowns haben sich die Abfallmengen nach Angaben des Unternehmens etwas weniger reduziert als ursprünglich erwartet.

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