T.A. Lauta gehört nun Steag

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Die Thermische Abfallbehandlungsanlage (T.A.) Lauta in Sachsen gehört nun dem Kraftwerksbetreiber Steag. Wie das Essener Unternehmen mitgeteilt hat, ist heute in Berlin das so genannte Closing vollzogen worden, mit dem die Anlage rückwirkend zum 1. Januar 2016 in den Besitz der Steag übergegangen ist. Bisher gehörten Steag 25,1 Prozent der Anteile an der Anlage in Lauta, die restlichen Anteile hielt der Energieversorger Vattenfall. Alle Mitarbeiter werden von Steag übernommen.

Neben der T.A. Lauta übernimmt Steag noch das Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf bei Berlin. Das Closing für das Industriekraftwerk Rüdersdorf ist für das zweite Quartal 2017 terminiert.

Im November hatten Steag und Vattenfall den Kaufvertrag für die beiden Anlagen unterzeichnet. In der T.A. Lauta können jährlich 225.000 Tonnen Abfall verbrannt werden, das IKW Rüdersdorf hat eine Kapazität von 250.000 Tonnen im Jahr. Über den Kaufpreis beider Anlagen haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Der Verkaufspreis soll jedoch über 100 Mio € liegen.

Alle Aktivitäten rund um den Müllverbrennungsmarkt bündelt Steag künftig in einem neuen Tochterunternehmen, der Steag Waste to Energy GmbH. Geschäftsführer der Steag Waste to Energy GmbH sind Dr. Christian Hower-Knobloch und Susanne Pietsch.

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