Steag will Müllverbrennungsanlagen von Vattenfall übernehmen

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Die Essener Steag GmbH steht offenbar kurz davor, ihr Engagement im Bereich der thermischen Abfallverwertung auszuweiten. Branchenkreisen zufolge will der kommunale Kraftwerksbetreiber die Anteile des Energieversorgers Vattenfall an der TA Lauta in Sachsen sowie das Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf bei Berlin von den Schweden übernehmen.

Vattenfall und Steag befänden sich in finalen Verhandlungen und unterschriftsreife Verträge lägen bereits vor, berichteten verschiedene Branchenkenner unabhängig von einander. Der Verkaufspreis soll über 100 Mio € liegen. Vattenfall und Steag wollten die Informationen weder bestätigen noch dementieren.

Vollständig neu im Geschäft wäre Steag nicht: Bereits jetzt halten die Essener 50 Prozent der Anteile an der TA Lauta. Darüber hinaus ist Steag mit der Tochter Steag New Energies einer der großen Akteure in der thermischen Altholzverwertung. Bundesweit verwertet das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit in elf Anlagen rund 550.000 Tonnen Biomasse, hauptsächlich Altholz. Neun Biomasse-Kraftwerke arbeiten nach Unternehmensangaben in Kraft-Wärme-Kopplung. Die dabei erzeugte Wärme wird in Fernwärmenetze eingespeist oder aber als Prozessdampf an die Industrie geliefert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 35/2016. Kunden unserer Print- und Online-Angebote können den Artikel zudem hier kostenlos abrufen:

Steag will Müllverbrennungsanlagen vom Energieversorger Vattenfall übernehmen

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