|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Veolia und EEW kooperieren bei der Klärschlammverbrennung

Bei der Vertragsunterzeichnung: Bernard M. Kemper (l.), Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste, und Etienne Petit (r.), Landesdirektor von Veolia Deutschland.
Bildquelle: EEW
16.05.2018 − 

Der Entsorgungskonzern Veolia und der deutsche Müllverbrenner EEW arbeiten künftig bei der Entsorgung von Klärschlämmen aus kommunalen Abwässern zusammen. Beide Unternehmen haben im Rahmen der IFAT einen Vertrag abgeschlossen. Damit sichert sich Veolia in den beiden geplanten Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen von EEW in Helmstedt und Stapelfeld Kontingente von „mehreren Tausend Tonnen Klärschlamm“ je Anlage und Jahr. Neben der Mitverbrennung des Klärschlamms in Kraft- und Zementwerken erschließe sich Veolia somit einen weiteren nachhaltigen Verwertungsweg bis über 2030 hinaus.

„Mit dieser Kooperation bieten wir den Kommunen, die die Klärschlämme nicht mehr landwirtschaftlich verwerten dürfen, einen nachhaltigen Entsorgungsweg.“, sagte Bernard M. Kemper, Vorsitzender der EEW-Geschäftsführung in München.

„Insbesondere Kommunen im norddeutschen Raum können wir dank der Kooperation mit EEW eine regionale Verwertungslösung anbieten, die wirtschaftlich ist und die Umwelt schont“, ergänzte Etienne Petit, Landesdirektor von Veolia Deutschland. Dank kurzer Wege würden die Kosten für den Klärschlamm-Transport verringert und die kommunalen Haushalte entlastet. Außerdem könnten die Kommunen ihre CO2-Bilanz verbessern, so Petit weiter.

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 21/2018. Premium-Abonnenten können den Artikel im E-Paper online lesen:

Veolia und EEW kooperieren bei der Klärschlammverbrennung

 

EUWID Recycling und Entsorgung erscheint jeden Mittwoch als Printausgabe. Premium-Abonnenten können die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag 14.00 Uhr als E-Paper lesen. 

Unsere Marktberichte stehen unseren Premium-Abonnenten frühzeitig online zur Verfügung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Ifat 2018 mit 141.000 Fachbesuchern

Aurubis: Ausblick auf Altkupfermarkt weiter positiv  − vor