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Sammelquote bei Gerätebatterien 2020 nur noch bei 45,6 Prozent


Die Anstrengungen zur Erfassung von alten Batterien müssen
deutlich erhöht werden, um das neue Sammelziel zu erfüllen.
08.06.2021 − 

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr insgesamt 26.300 Tonnen alter Gerätebatterien gesammelt. Das waren rund 1.300 Tonnen weniger als noch 2019. Da die verkaufte Menge neuer Batterien zudem insgesamt stark gestiegen ist, ging die Sammelquote deutlich zurück.

Über die Mengen aller sechs Batterierücknahmesysteme gerechnet lag der Wert 2020 nur noch bei 45,6 Prozent, ein Jahr zuvor betrug die deutschlandweite Sammelquote noch 52,2 Prozent. Damit wurde zwar die für das letzte Jahr noch geltende Mindestquote von 45 Prozent knapp erfüllt. Für die seit diesem Jahr geltende Zielmarke von 50 Prozent müssen die Systeme die Erfassungsleistung aber spürbar steigern.

Die Erfolgskontrollberichte zeigen, dass auch die einzelnen Systeme die gesetzlichen Vorgaben bei der Sammlung im letzten Jahr erfüllt haben. Die angegebenen Sammelquoten sind allerdings aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden nur bedingt vergleichbar. So bildete bei den schon länger am Markt agierenden Systemen von CCR, ERP und Öcorecell entsprechend der Regelungen aus dem BattG der jeweilige Durchschnitt der Verkaufsmengen der Jahre 2018 bis 2020 die Basis für die Quote.

Bei den 2019 bzw. 2020 neu gegründeten Systemen von Ecobat sowie der Landbell-Tochter DS konnten hingegen nur die Inverkehrbringungsmengen der angeschlossenen Hersteller seit dem jeweiligen Gründungsjahr herangezogen werden. Auch bei der Stiftung GRS Batterien wurden bei der Berechnung der Quote für 2020 nur die Mengen des letzten Jahres berücksichtigt, da hier zum Jahresbeginn der Wechsel zum herstellereigenen System vollzogen wurde.

Wie die Zahlen der einzelnen Systeme im Detail aussahen, in welchem Umfang die Mengen für die Erreichung des neuen Sammelziels gesteigert werden müssen und wie sich der seit diesem Jahr neu eingeführte sogenannte „Bleideckel“ auf die Quoten der Systeme auswirkt, lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 23/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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