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Lafarge-Holcim und Heidelberg-Cement wollen Mitverbrennung von Abfällen bis 2030 verdoppeln


Lafarge-Holcim und Heidelberg-Cement wollen künftig
deutlich mehr Abfälle mitverbrennen.
02.10.2020 − 

Zwei der weltweit größten Zementkonzerne, Lafarge-Holcim und Heidelberg-Cement, wollen den Einsatz von Ersatzbrennstoffen deutlich forcieren. Nahezu zeitgleich hoben beide Unternehmen im September ihre Zielquoten für den Anteil der aus Abfällen gewonnenen alternativen Brennstoffe am gesamten Energiemix an.

Lafarge-Holcim strebt demnach für das Jahr 2030 eine Einsatzquote von 37 Prozent, Heidelberg-Cement sogar von 43 Prozent an. Beides entspricht etwa einer Verdopplung gegenüber dem Status Quo.

So deckte Lafarge-Holcim im letzten Jahr konzernweit noch rund 20 Prozent des für den Klinkerbrennprozess erforderlichen Energiebedarfs durch alternative Brennstoffe, wie eine im Frühjahr von EUWID vorgenommene Branchenanalyse ergab. Besonders hohe Quoten weist Lafarge-Holcim für seine vier deutschen Zementwerke Beckum, Dotternhausen, Höver und Lägerdorf aus. Im Jahr 2018 lag der Anteil alternativer Brennstoffe in diesen Werken bei 80 Prozent.

Den kompletten Bericht über die Pläne der beiden Zementkonzerne zum Ausbau der Mitverbrennung lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 41/2020. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe bereitsals E-Paper zur Verfügung:

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