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Knettenbrech & Gurdulic Bestbieter für Restmüll in Wiesbaden

Knettenbrech & Gurdulic hat gute Chancen, in der geplanten EBS-Anlage den Restmüll aus Wiesbaden zu verbrennen.
Knettenbrech & Gurdulic hat gute Chancen, in der
geplanten EBS-Anlage den Restmüll aus Wiesbaden zu
verbrennen. (Bild: Symbolbild)
12.04.2018 − 

Der Entsorger Knettenbrech & Gurdulic ist Bestbieter für die Restmüllentsorgung in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Das teilte der kommunale Entsorger ELW auf Nachfrage von EUWID mit.

Die ELW korrigierte damit einen entsprechenden Bericht im "Wiesbadener Kurier". Die Zeitung hat berichtet, dass Knettenbrech & Gurdulic den Zuschlag für die Entsorgung des Wiesbadener Restmülls erhalten wird und sich dabei auf Aussagen des Geschäftsführers von Knettenbrech & Gurdulic, Steffen Gurdulic, gestützt. "Wir haben die Informationen bekommen, dass wir den Zuschlag erhalten", zitiert die Zeitung Gurdulic.

Doch das ist nach Auskunft eines ELW-Sprechers so nicht richtig. Nachdem das Oberlandesgericht in Frankfurt eine entsprechende Beschwerde des Entsorgers Remondis gegen die Restmüllausschreibung abgelehnt hatte, habe die ELW nach Ostern die Bieter über die Ergebnisse informiert. Dabei sei auch mitgeteilt worden, dass Knettenbrech & Gurdulic Bestbieter sei.

Zuschlagserteilung erst nächste Woche

Anders als behauptet sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden, ob Knettenbrech & Gurdulic den Zuschlag auch tatsächlich erhalte. Die Einspruchsfrist laufe noch bis nächste Woche Dienstag. Insgesamt hätten vier Unternehmen für den Auftrag geboten, so der ELW-Sprecher. Sollte es keine Einwendungen geben, sollen die entsprechenden Gremien in der ausschreibenden ELS-Tochter MBA Wiesbaden nächste Woche Donnerstag den Zuschlag erteilen.

Die Chancen für die Zuschlagserteilung und damit für die Verwertung in dem geplanten Wiesbadener EBS-Kraftwerk von Knettenbrech & Guredulic stehen allerdings nicht schlecht. Der "Wiesbadener Kurier" zitiert den Regional-Geschäftsführer von Remondis mit den Worten: "Für uns ist der Vorgang juristisch beendet."

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