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EEW 2017: Mehr Umsatz und weniger Gewinn

EEW-Anlage in Helmstedt
EEW-Zentrale in Helmstedt
19.02.2019 − 

Der Helmstedter Müllverbrenner EEW hat im Geschäftsjahr 2017 rund 545,8 Mio € umgesetzt. Das ist dem Geschäftsbericht des EEW-Konzerns zu entnehmen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Im Jahr zuvor hatte EEW mit 524,2 Mio € rund 20 Mio € weniger erlöst.

Das operative Ergebnis (Ebit) sank hingegen von 145,8 Mio € auf 124,9 Mio €. Auch der Konzernjahresüberschuss verschlechterte sich von 90,9 Mio € auf 86,4 Mio €. Die Netto-Umsatzrendite sank damit von 17,3 Prozent auf 15,8 Prozent.

Die Umsatzsteigerung führt EEW im Konzernbericht im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Abfallmarktes und dem Verkauf der bei der Verbrennung erzeugten Energie zurück. Abfallverwertung und Energieerlöse summierten sich EEW zufolge auf 445,0 Mio €. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung von über neun Prozent.

Das um mehr als 20 Mio € gesunkene EBIT erklärt die EEW-Geschäftsführung mit dem Verkauf der Interargem. Die Interargem betreibt in Bielefeld und Hameln zwei Müllverbrennungsanlagen mit einer Verbrennungskapazität von zusammen rund 750.000 Tonnen. Im Zuge des Verkaufs der EEW an die BEHL hatten die Stadtwerke Bielefeld die Interargem-Anteile von EEW übernommen. Die Stadtwerke Bielefeld hatten ein Vorkaufsrecht für die bis dato von EEW gehaltenen Anteile von 51,2 Prozent an der Interargem.

Einen ausführlichen Artikel zum Konzernbericht von EEW lesen Sie in Ausgabe 8/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung. Der Text steht auch in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

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