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Sperrmüllaufkommen in Bayern durch Coronakrise gestiegen


In Bayern sind im Coronajahr 2020 fast 19 Kilogramm
Sperrmüll pro Kopf angefallen.
02.12.2021 − 

Die von vielen Entsorgern registrierte Zunahme der Sperrmüllmengen als Folge der Coronakrise findet sich in der bayerischen Abfallbilanz bestätigt: Nach den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) kletterte das Aufkommen an Sperrmüll landesweit im vergangenen Jahr auf 248.300 Tonnen und damit pro Einwohner um 7,5 Prozent auf 18,9 Kilogramm. Der „Corona-Effekt“ dürfte dabei noch größer sein, da ein spürbarer Mengenanstieg erst ab April letzten Jahres eingetreten ist.

Zunahmen bei der Sperrmüllmenge weist die bayerische Abfallbilanz insbesondere in „städtisch“ strukturierten Gebieten mit einem Plus von 12,3 Prozent sowie in „ländlich dicht“ besiedelten Gebieten mit 10,2 Prozent aus. Der Zuwachs in Großstädten blieb hingegen mit 2,6 Prozent und in „ländlichen Gebieten“ mit 6,9 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

Parallel ist auch die im Freistaat erfasste Hausmüllmenge im vergangenen Jahr gestiegen und zwar auf 1,93 Mio Tonnen nach zuvor 1,87 Mio Tonnen. Der Anstieg blieb mit 2,9 Prozent auf eine Pro-Kopf-Menge von 146,8 Kilogramm (einschließlich Sortierreste) aber deutlich hinter dem Sperrmüll-Wachstum zurück.

Den kompletten Bericht zur bayerischen Abfallbilanz inklusive der Daten zur Bioabfall- und sonstigen Wertstoffsammlung, der Auslastung der Müllverbrennungsanlagen sowie den im Freistaat deponierten Abfallmengen lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 49/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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