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Referentenentwurf zur Novelle der Altholzverordnung noch in diesem Jahr


Die Neufassung der gesetzlichen Regelungen zum
Umgang mit Altholz werden weiter diskutiert.
16.09.2021 − 

Zur Novelle der Altholzverordnung soll noch in diesem Jahr der Referentenentwurf vorliegen. Man werde dann „zügig unter der neuen Regierung weiter machen“, so dass die Novelle zum „Jahreswechsel 2022/23“ in Kraft treten kann, kündigte Thomas Richter vom Bundesumweltministerium gestern im Rahmen des Altholztages des BAV in Köln an.

Novellierungsschwerpunkte aus Sicht der Verbände wie auch des Ministeriums seien das Verhältnis zwischen stofflicher und thermischer Verwertung, die Bewertung und Einhaltung von Grenzwerten sowie die Befreiung von der Chargenhaltung.

Abkehr von Chargenhaltung denkbar

Während der Umgang mit Grenzwerten und Analytik weiterhin unklar ist, zeichnet sich in Sachen Chargenhaltung eine Lösung ab. Eine Abkehr von der Chargenhaltung könne sich das BMU etwa für Beriebe vorstellen, „deren bisherige Analysen erwarten ließen, dass auch künftig die Grenzwerte eingehalten würden“. Hier werde diskutiert, wie man den Aufbereitern entgegenkommen könne, etwa mittels einer „günstigen Prognose“ aus der Zahl der Untersuchungen, „die unfallfrei waren“.

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