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Entwurf der Altholzverordnung trifft weitgehend auf Zustimmung

Altholz
Die Altholzverordnung trifft bei den Verbänden
weitgehend auf Zustimmung
03.06.2020 − 

Der Ende April vom Bundesumweltministerium vorgelegte Diskussionsentwurf zur Novelle der Altholzverordnung trifft bei den betroffenen Verbänden weitgehend auf Zustimmung. Dies gilt gleichermaßen für die Position des Bundesverbands der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) wie auch des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) und der Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA). Gleichwohl sehen die Verbände in einzelnen Vorschlägen noch Korrekturbedarf.

„Sehr positiv“ aus Sicht des BAV sei der hohe Praxisbezug des ersten Verordnungsentwurfs. Auch die Beibehaltung der vier Altholzkategorien wird ausdrücklich begrüßt, da diese eine hochwertige Aufbereitung und Verwertung von Altholz gewährleisten. Zudem werde die verbesserte und ergänzte Regelvermutung aus Sicht des Altholzverbandes entscheidend dazu beitragen, die Sortierqualität weiter zu erhöhen, betont der BAV.

"Sinnvolle Einteilung in vier Altholzkategorien"

Auch beim bvse trifft der Diskussionsentwurf weitgehend auf Zustimmung, etwa dahingehend, dass er die Abfallerzeuger und Besitzer zur notwendigen Getrennthaltung von Altholz verpflichtet und „weiterhin auf die sinnvolle Einteilung in vier Altholzkategorien“ setzt. Dies sei eine wichtige Grundvoraussetzung, qualitativ hochwertige Sekundärrohstoffe für die stoffliche oder energetische Verwertung herstellen zu können.

Für die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA) zeigt der Verordnungsentwurf, „dass sich die Arbeit und der Austausch der Gremien und Institutionen im Vorfeld weit überwiegend gelohnt haben“. Unter anderem Altholzgemische aus dem Sperrmüll nun konsequent der Kategorie A III zugeordnet worden.

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