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Bundestag beschließt langfristige Anschlussförderung für Altholzkraftwerke


Im Bundestag wurde heute die Förderung
für Altholzkraftwerke verlängert.
17.12.2020 − 

Der Bundestag hat heute eine Anschlussförderung für Altholzkraftwerke nach dem Ende ihrer bisherigen EEG-Förderung auf den Weg gebracht. Die bereits ab Anfang nächsten Jahres geltende Regelung sieht eine sechsjährige Übergangsfrist vor, in der die EEG-Vergütung zunächst unverändert bleibt und erst nach zwei Jahren stufenweise sinkt. „Für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen worden sind und Altholz mit Ausnahme von Industrierestholz einsetzen“ verlängert sich das Ende des ursprünglichen Anspruchs auf Zahlung einmalig bis zum 31. Dezember 2026.

In den kommenden beiden Jahren wird die EEG-Vergütung daher wie bereits bisher gewährt. Erst in den Jahren ab 2023 sinkt die Förderung für Post-EEG-Altholzkraftwerke in jährlichen 20-Prozent-Schritten. Für die Kraftwerksbetreiber bietet diese Anschlussregelung in erster Linie einen deutlich verlängerten Planungshorizont – für den Altholzmarkt insgesamt Entsorgungssicherheit und sicherlich auch eine gewisse Stabilität.

Schon seit Längerem hatte der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) mit seinem Marktintegrationsmodell für eine ähnliche wie die jetzt beschlossene Anschlusslösung geworben und auf die energie- und vor allem abfallpolitische Bedeutung der Kraftwerke verwiesen.

Den kompletten Bericht zu den beschlossenen Anschlussregelungen für Altholzkraftwerke lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 52/2020. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht die Ausgabe bereits ab Dienstag, 14 Uhr, als E-Paper zur Verfügung:

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