Veolia erhält Auftrag über fast 900 Mio € aus Mexiko

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Der französische Umweltkonzern Veolia hat sich bei der Ausschreibung zum Bau und Betrieb einer Müllverbrennungsanlage in Mexiko-Stadt durchgesetzt. Die Veolia-Tochter Proactiva Medio Ambiente soll die Anlage mit einer Jahreskapazität von 1,6 Mio Tonnen planen, bauen und anschließend für einen Zeitraum von 30 Jahren betreiben. Die Umsätze aus dem Anlagenbetrieb und der Instandhaltung beziffert Veolia auf rund 886 Mio €.

Die jährlich in der Anlage erzeugten rund 965.000 Megawattstunden Strom sollen für die U-Bahnen in Mexiko-Stadt genutzt werden. Angaben zu den Kosten für den Bau der MVA machte der Konzern nicht.

Die Millionenmetropole hatte den Auftrag erst im Dezember letzten Jahres ausgeschrieben. Nach dem zügigen Abschluss des Verfahrens wird bereits in drei Jahren mit der Fertigstellung der Anlage gerechnet. Veolia geht davon aus, die Anlage bereits 2020 in Betrieb nehmen zu können. Als Standort ist die frühere Hausmülldeponie Bordo Poniente vorgesehen. Diese war erst 2011 geschlossen worden.

Laut Angaben der Verwaltung fallen in Mexiko-Stadt täglich rund 13.000 Tonnen Müll an. Etwa ein Drittel davon soll künftig in der neuen Anlage verbrannt werden.

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