Studie zur globalen Abfallverbrennung: Europäischer Anlagenmarkt deutlich aktiver

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Seit Mitte des letzten Jahrzehnts dominiert China den weltweiten Markt für den Bau neuer Abfallverbrennungsanlagen. Stets über 80 Prozent mitunter sogar annähernd 90 Prozent der jährlichen Auftragsvergaben für neue Verbrennungskapazitäten entfielen auf die Volksrepublik. In den letzten beiden Jahren scheint sich nun aber ein leichter Wandel vollzogen zu haben. Der europäische Markt, wo es für Anlagenbauer viele Jahre lang nur wenig neues Geschäft zu akquirieren gab, ist wieder deutlich aktiver. So zählt die Schweizer Unternehmensberatung Vaccani für 2020 und 2021 in Europa insgesamt 34 Aufträge zur Schaffung von rund 29.000 Tagestonnen Verbrennungskapazität. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2019 lag das jährliche Auftragsvolumen in Europa nur bei etwa 7.600 Tonnen am Tag.

Insgesamt wurden Vaccani zufolge im Jahr 2021 weltweit 104 Aufträge zur Modernisierung oder zum Neubau von Abfallverbrennungsanlagen vergeben, mit denen in Summe neue Verbrennungskapazitäten in Höhe von rund 94.000 Tonnen pro Tag (tpd) geschaffen werden sollen. Dies waren zwar 34.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Durch den zeitlich verzögerten bzw. unvollständigen Eingang der Meldungen für Anlagenprojekte in China sei die Aussagekraft des Vorjahresvergleich aber eingeschränkt. So musste Vaccani seine China-Zahlen des Jahres 2020 nachträglich um über 40.000 Tagestonnen nach oben korrigieren....

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