Schweizer Kebag verbrennt 2021 rund 232.000 Tonnen Müll

Dem Schweizer MVA-Betreiber Kebag sind im vergangenen Jahr rund 231.800 Tonnen Abfall angeliefert worden. Das ist dem Geschäftsbericht der Kebag zu entnehmen. Damit ist die angelieferte Abfallmenge im Vergleich zum Jahr 2020 wieder etwas gesunken. Damals hatten Kommunen und Entsorger der Energieversorger 236.300 Tonnen Abfall angeliefert – was gegenüber dem Durchsatz von 2019 – rund 228.400 Tonnen – einen erheblichen Anstieg bedeutete und mit der Coronapandemie erklärt worden war.

Gesunken ist im Wesentlichen der Abfall aus der Kebag-Region, also der kommunale Hausmüll der Verbandsgemeinden beispielsweise. Hatte die Kebag im Jahr 2020 noch 155.200 Tonnen thermisch verwertet, waren es 2021 lediglich 151.900 Tonnen, was in etwa dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 entsprach. Der in der Schweiz „Marktkehricht“ genannte Gewerbeabfall aus dem Einzugsgebiet sank von 26.800 Tonnen auf 24.500 Tonnen – was mutmaßlich mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie zusammenhängt. Auch die verbrannte Klärschlammmenge ging von 4.000 Tonnen im Jahr 2020 auf 3.900 Tonnen Trockensubstanz leicht zurück. In der Summe sank die aus der Kebag-Region stammende Abfallmenge den Angaben zufolge von 186.000 Tonnen auf 180.200 Tonnen. Die Menge an Gewerbe- und Siedlungsabfällen aus anderen Gebietskörperschaften stieg hingegen im Jahresvergleich leicht von 50.200 Tonnen auf 51.600 Tonnen....

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