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Sammelmengen an Altgeräten und Gerätebatterien in Österreich 2020 gestiegen


Insbesondere bei den Kleingeräten ist die Sammelmenge
in Österreich im letzten Jahr deutlich gestiegen.
14.10.2021 − 

In Österreich wurden im vergangenen Jahr spürbar mehr Altgeräte und Gerätebatterien gesammelt. Laut dem aktuellen Tätigkeitsbericht der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) lag die E-Schrott-Sammelmenge mit 140.000 Tonnen um rund fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Die pro Kopf gesammelte Altgerätemenge stieg von 14,7 auf 15,4 Kilogramm an. Bei den Gerätebatterien wurden mit 2.800 Tonnen sogar fast 20 Prozent mehr erfasst als 2019.

Da die Menge an neu verkauften Elektro- und Elektronikgeräten in Österreich in den vergangenen Jahren ebenfalls spürbar angestiegen ist, lag die Sammelquote bei Altgeräten trotz der höheren Erfassungsmenge unverändert bei 62 Prozent. Damit verfehlte die Alpenrepublik zwar das seit letztem Jahr geltende Mindestziel von 65 Prozent.

Mit diesem Wert dürfte Österreich aber dennoch europaweit an der Spitze bei der Altgeräteerfassung dabei sein. Die letzten von Eurostat veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2018 zeigten nur für wenige EU-Staaten noch höhere Sammelquoten.

So lag die Quote in Deutschland 2019 nur bei 44 Prozent. Und erste Daten deuten daraufhin, dass die Quote auch im vergangenen Jahr wohl weiterhin um 45 Prozent stagniert.

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