Reefuelery will in Burghaun Bio-LNG aus Abfall produzieren

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Das deutsche Energieunternehmen Reefuelery wird voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2024 jährlich 63.000 Tonnen verflüssigtes Biomethan (Bio-LNG) aus kommunalen und landwirtschaftlichen Abfällen produzieren. Den Auftrag zur Errichtung einer entsprechenden Anlage hat Reefuelery an den finnischen Technologiekonzern Wärtsilä vergeben. Wie Wärtsilä mitteilte, wird es sich nach der Fertigstellung um die zweitgrößte Bio-LNG-Anlage der Welt handeln.

Reefuelery, ein Joint Venture der Erdgas Südwest GmbH und dem grünen Energie- und Logistik-Unternehmen Avanca, hat den Auftrag im März erteilt. Errichtet wird die Anlage in Burghaun bei Fulda. Der Standort wurde für dieses Projekt ausgewählt, da es dort einen direkten Zugang zur „Midal“, einer der leistungsstärksten Gaspipelines in Deutschland, hat. Die zentrale Lage ermögliche eine optimale Versorgung der Alternoil-Tankstellen, die zur Avanca-Gruppe gehören.

Bio-LNG wird an Alternoil-Tankstellennetz geliefert

Die Anlage soll Biomethan aus kommunalen und landwirtschaftlichen Abfällen als Einsatzstoff nutzen. Das Biomethan wird anschließend verflüssigt und als Bio-LNG mit dem Markennamen „Reefuel“ an das Alternoil-Tankstellennetz geliefert. „Reefuel kann in jedem LNG-betriebenen Lkw verwendet werden und trägt wesentlich zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs bei. Der Bau der Verflüssigungsanlage wird die CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette reduzieren, wodurch Größenvorteile effektiv genutzt werden“, sagte Jürgen Muhle, CEO der Avanca-Gruppe.

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