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Veolia und Verdi vereinbaren Pandemie-Fonds


Veolia wolle mit dem Pandemie-Fond
seiner sozialen Verantwortung gerecht
werden, betont Deutschland-Chef
Matthias Harms.
09.07.2020 − 

Die Gewerkschaft Verdi und Veolia Umweltservice haben per Tarifvertrag einen Unterstützungsfonds für besonders von der Coronakrise betroffene Beschäftigte vereinbart. Der sogenannte „Pandemie-Fonds“ soll Beschäftigte mit Kindern, mit pflegebedürftigen Angehörigen, mit persönlichen Schicksalsschlägen in Folge der Pandemie oder Beschäftigte mit Verdienstausfällen in besonderer Weise finanziell unterstützen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Verdi und Veolia.

Das Entsorgungsunternehmen stellt bis zum Jahresende einmalig eine Mio € für den Fonds zur Verteilung an Mitarbeiter zur Verfügung. Betroffene Beschäftigte sollen maximal 10.000 € als Unterstützung erhalten. Zuvor hatten sich Verdi und Veolia bereits auf eine Konzernbetriebsvereinbarung zur Kurzarbeit mit Aufstockung verständigt.

Christoph Schmitz, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand begrüßt die Vereinbarung: „Der Tarifvertrag hat in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Signalwirkung für die Beschäftigten der Veolia Umweltservice.“ Dass ihre Belange in den Fokus rücken und Menschen mit sozialen Härten unter die Arme gegriffen wird, sei „außerordentlich positiv“.

„Wir sind uns sehr darüber bewusst, dass die aktuelle Situation allen unseren Beschäftigten Opfer abverlangt, die in Einzelfällen möglicherweise sogar existenzbedrohend sind“, betont der Chef von Veolia Deutschland, Matthias Harms. Mit dem Pandemie-Fond wolle Veolia seiner sozialen Verantwortung als Arbeitgeber gerecht werden und gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern die Möglichkeit einer Unterstützung für Beschäftigte schaffen, die von der Pandemie besonders betroffen sind.

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