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Mehrwegverpackungen aus Kunststoff nicht unbedingt ökologisch besser als Wellpappe


Je nach Anwendungfall können Einwegverpackungen aus
Wellpappe ökologisch vorteilhafter sein als
Mehrwegverpackungen aus Kunststoff.
06.12.2021 − 

Mehrwegverpackungen aus Kunststoff weisen bei der Treibhausgas-Bilanz keinen pauschalen, umweltbezogenen Vorteil gegenüber Einwegverpackungen aus Wellpappe aus. Zu diesem Ergebnis kommen das Bifa-Umweltinstitut und die Papiertechnische Stiftung (PTS) in einer vom Verband „Die Papierindustrie“ und dem Verband der Wellpappen-Industrie beauftragten Studie. Die Bewertungen müssten deshalb differenziert und stets anhand eines konkreten Verpackungsfalls erfolgen, schreiben die Experten.

Daher kommen sie in ihrer Studie je nach Anwendungsfall im Vergleich der ökologischen Vorteilhaftigkeit von Kunststoffmehrwegverpackungen und Einwegverpackungen zu gegenteiligen Ergebnissen. So sei beispielsweise der Einsatz von Versandverpackungen aus Wellpappe für stoßempfindliche Produkte aus Sicht der Treibhausgasbilanzierung vorteilhafter als robuste und deutlich schwerere Kunststoffboxen im Mehrwegsystem. Selbst bei einer Umlaufzahl von 200 liegen die ermittelten CO2-Äquivalente bei einer starren Mehrweg-Kunststoffbox mit einer Belastbarkeit von 15 Kilogramm und einem Volumen von etwa 14 Litern um ein Drittel höher als bei einer vergleichbaren Wellpappeverpackung.

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