|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

IFAT wird wegen Coronavirus auf September verschoben


Die Ausbreitung des Coronavirus ist schuld:
Die IFAT findet nicht vom 4. bis 8. Mai statt.
12.03.2020 − 

Es hatte sich in den letzten Tagen angedeutet, gestern Abend fiel dann die endgültige Entscheidung: Die IFAT findet nicht vom 4. bis .8. Mai statt. Die weltgrößte Entsorgermesse soll nun vom 7. bis 11. September stattfinden. Der Aufsichtsrat der Messe München hat die Verschiebung gestern in einer Sondersitzung beschlossen.

„Die Entscheidung des Aufsichtsrats der Messe München, den IFAT-Termin vom Mai in den September dieses Jahres zu verlegen, ist richtig und vollkommen nachvollziehbar. Der BDE trägt dieses Votum uneingeschränkt mit“, erklärte BDE-Präsident Kurth in einer ersten Reaktion. Mit dieser Entscheidung werde frühzeitig für Klarheit gesorgt und die Messekosten für die Aussteller vergleichsweise in Grenzen gehalten. „Es wäre fatal gewesen, wenn die IFAT erst kurz vor Beginn im Mai von Amts wegen abgesagt worden wäre. Und auch wenn die Messe im Mai hätte stattfinden können, wäre die Gefahr einer geringen Resonanz der internationalen Besucher zu groß gewesen“, so Kurth weiter.

Ziel des BDE sei es, nicht irgendeine Messe abzuhalten, sondern mit der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelt- und Recyclingtechnologie, alle relevanten Akteure weltweit zu erreichen und in München zu begrüßen. „Mit dem jüngsten Aufsichtsratsvotum besteht nun Planungssicherheit für alle Messeteilnehmer. Jetzt geht es darum, die Konzepte, Planungen und bereits ausgelösten Aufträge nahtlos vom Mai in den September zu übertragen. Dazu werden wir jetzt zügig auf unsere Messepartner zugehen und die nötigen Absprachen treffen“, betont der BDE-Präsident.

Altpapiertag des bvse fällt aus

Die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) hat bereits zu zahlreichen Absagen und Verschiebungen von Großveranstaltungen und Messen geführt. Die Entsorgungs- und Recyclingbranche ist davon ebenfalls betroffen. So wurde der International Automobile Recycling Congress (IARC), der ursprünglich diese Woche in Genf stattfinden sollte, auf September verschoben.

Die für Ende März geplante Plastics Recycling Show Europe in Amsterdam wird ebenfalls verschoben. Ein neues Datum steht noch nicht fest.

Auch der Altpapiertag des bvse fällt Covid-19 zum Opfer. Der Verband hat die Teilnehmer heute über die Absage der Veranstaltung informiert.

„Diese Entscheidung war alles andere als einfach für uns. Die Risiken der noch nicht kontrollierten Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa und die damit verbundenen Reisebeschränkungen haben uns jedoch zu diesem Schritt veranlasst. Zudem liegt der Tagungsort in Nordrhein-Westfalen, dem aktuell am meisten betroffenen Bundesland in Deutschland und das Maritim-Hotel ist durch den Flughafenanschluß international frequentiert“, teilt der bvse mit.

Eine aktuelle Übersicht zu Messen und weiteren Veranstaltungen der Entsorgungsbranche finden Sie hier:

Coronavirus: Wann findet welche Veranstaltung statt?

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Duale Systeme starten Ausschreibungsrunde nach Ostern

Littering: Hersteller sollen für Kosten aufkommen  − vor