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Über 100 Mio € Fördermittel für polnische MVA

MVA Danzig
Die MVA in Danzig fördert die EU mit fast 63 Mio €.
31.01.2020 − 

Die EU-Kommission hat Fördermittel aus dem Kohäsionsfonds für zwei neue Müllverbrennungsanlagen in Polen bewilligt. Das neue MHKW in Danzig wird fast 63 Mio € aus dem Fonds erhalten, die Anlage in Olsztyn (Allenstein) fast 40 Mio €, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte.

Die Anlage in Danzig soll jährlich 160.000 Tonnen Abfälle behandeln und im Januar 2023 in Betrieb gehen. Die MHKW wird von dem italienisch-französischen Konsortium Astaldi/Termomeccanica Ecologia/Dalkia Wastenergy gebaut und in den ersten 25 Jahren betrieben und gewartet.

Der Betriebsstart des MHKW in Olsztyn mit einer Behandlungskapazität von 120.000 Tonnen ist für November 2022 geplant. Das Projekt, das ebenfalls Bau und Betrieb umfasst, wurde an ein Konsortium des spanischen Entsorgers Urbaser und des Finanzinvestors Meridiam vergeben.

EU-Kommissarin bezeichnet die Projekte als "gute Beispiele"

Elisa Ferreira, die EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen, bezeichnete die Projekte als gute Beispiele für den "global denken, lokal handeln"-Ansatz der Kohäsionspolitik der EU. „Auf lokaler Ebene werden die Anlagen der Abfallbehandlung und der effizienten Energiegewinnung in beiden Städten sehr zugute kommen; global gesehen werden sie die Umweltauswirkungen von Abfall im gesamten Ostseeraum verringern“, so Ferreira.

Für Umweltschutz und Ressourceneffizienz erhält Polen nach Angaben der Kommission in der Haushaltsperiode 2014-2020 mehr als 10 Mrd € Fördermittel aus der EU-Kohäsionspolitik.

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