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Interessengemeinschaft übt Kritik an Biotüte in Trier


Die Interessengemeinschaft fordert auch in der Region
Trier die Einführung der Biotonne.
07.04.2020 − 

Die Interessengemeinschaft Biotonne im Landkreis Vulkaneifel und in der Region Trier übt Kritik an der Auffassung des Witzenhausen-Instituts und des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Trier (ART), wonach „das System der Biotüte in der Region Trier funktioniert“. Nach Auffassung der IG hat das Bringsystem „in allen erdenklichen Aspekten versagt.“

Die Evaluation sei einseitig, unvollständig sowie nicht repräsentativ, und damit nicht wissenschaftlich. „Die Biotüte ist nicht barrierefrei, diskriminiert Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und verstößt damit gegen eindeutige landes-, bundes- und europarechtliche Vorgaben zur Inklusion. Die hygienischen und seuchenhygienischen Bedingungen an den Einwurfklappen und im Umfeld der Standorte sind nicht tolerierbar.“

Hinter der Interessengemeinschaft stehen zum einen Bürger, die sich für den Erhalt der Biotonne im Landkreis Vulkaneifel einsetzen, die Ende 2019 abgeschafft und durch die Biotüte ersetzt wurde. Zum anderen setzt sich diese IG zusammen mit der zweiten Initiative „Ja zur Biotonne in der Region Trier“ für die flächendeckende Einführung der Biotonne im gesamten Zweckverbandsgebiet ein.

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