|  

Ausschuss im EU-Parlament für weitere Deponiebeschränkungen


Der Ausschuss im EU-Parlament fordert unter anderem
Vorgaben für die Deponierung von Gewerbeabfällen.
06.10.2021 − 

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hält weitere Beschränkungen der Abfalldeponierung für die beste Möglichkeit, Methanemissionen aus der Abfallwirtschaft einzuschränken. In einem Initiativbericht sprach sich der Ausschuss vergangene Woche für eine quantitative Obergrenze der Ablagerung aus. Neben weiteren Maßnahmen fordert er rechtlich verbindliche Zielvorgaben für die Verminderung der Freisetzung des Treibhausgases bis zum Jahr 2030 in Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen.

Mit dem Bericht bezieht der Ausschuss Stellung zur Methanstrategie, die im vergangenen Jahr von der EU-Kommission veröffentlicht wurde. Diese richtet sich auf die drei Sektoren mit den höchsten durch menschliche Aktivitäten ausgelösten Methanemissionen: Landwirtschaft, Energie sowie Abfall- und Abwasserbehandlung.

Der Umweltausschuss ruft die Kommission unter anderem dazu auf, bei der für 2024 geplanten Überprüfung der EU-Abfallrahmenrichtlinie und der Deponierichtlinie das Aufkommen an Restmüll bei einem Maximalgewicht pro Einwohner zu deckeln. Außerdem fordert der Ausschuss verbindliche Vorgaben für die Deponierung von Gewerbe- und Industrieabfällen.

Den kompletten Bericht mit weiteren Details aus dem Ausschussbericht lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 40/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

E-Paper - EUWID Recycling und Entsorgung

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Standards für Ladegeräte im Kampf gegen E-Schrottberge nur Tropfen auf heißen Stein

Sinkevičius kündigt Beschränkungen für grenzüberschreitende Abfallverbringung an  − vor