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Alttextilmarkt durch Knappheit an Originalsammelware gekennzeichnet


Die Mengen in den Altkleidercontainern soll nochmals
gesunken sein.
06.08.2021 − 

Die Großwetterlage auf dem Markt für Alttextilien ist weiterhin geprägt durch eine für diese Jahreszeit eher unübliche Knappheit an Originalsammelware. Die von manchen Marktteilnehmern noch für Juni und Juli geäußerten Erwartungen hinsichtlich steigender Sammelmengen haben sich offenbar nicht erfüllt, auch nicht, dass die Mengenknappheit nur eine vorübergehende „Delle“ darstellen könnte. Eher seien die Mengen in den Containern nochmals gesunken, berichtet etwa ein großer Sammler, der den Rückgang an manchen Standorten auf bis zu 60 Prozent gegenüber den Vorjahren beziffert.

Dabei bleibt der Mengenrückgang dem Vernehmen nach nicht auf Deutschland beschränkt, auch in Österreich und der Schweiz werde weniger erfasst. Ein Marktkenner sprach sogar von einem europaweiten Effekt. Beliefert werden daher in der Regel nur noch Bestandskunden.

Über konkrete Ursachen lasse sich lediglich spekulieren, erklärten Marktteilnehmer. Sicherlich spiele der im Lockdown geringere Absatz von Bekleidung eine Rolle, die weitgehend abgeschlossenen Aufräumaktionen der privaten Haushalte, ebenso die Zunahme von Home Office, was auch als Argument für die überaus dürftige Qualität der Sammelware vorgebracht wird.

Den vollständigen Marktbericht zum deutschen Alttextilmarkt inklusive des aktuellen Preisrahmens für Originalsammelware lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 32/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Alttextilien

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