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Veolia und Suez erzielen Einigung über Zusammenschluss


Die monatelange Übernahmeschlacht zwischen Veolia
und Suez hat nun offenbar ein Ende.
12.04.2021 − 

„Die Zeit der Konfrontation ist vorbei, die Zeit der Kombination hat begonnen.“ Mit diesen Worten kommentierte Antoine Frérot, der CEO des französischen Umweltkonzerns Veolia, die Sonntagabend erzielte Grundsatzeinigung über die Übernahme seines Konkurrenten Suez. Die beiden Unternehmen einigten sich auf einen Kaufpreis von 20,50 € pro Suez-Aktie.

Im Zuge der geplanten Transaktion wird Veolia Teile des internationalen Geschäfts von Suez erwerben, einschließlich aller als strategisch erachteten Aktivitäten. Zu diesen gehört unter anderem das Entsorgungsgeschäft von Suez in Großbritannien und Australien. Suez wird entsprechend vom geplanten Gesamtverkauf der australischen Abfallaktivitäten zurücktreten und nur den vereinbarten Teilbereich an Cleanaway veräußern.

Die verbleibenden Suez-Aktivitäten werden vorwiegend auf das Wassergeschäft ausgerichtet sein, aber auch die Entsorgungsaktivitäten im Heimatmarkt Frankreich umfassen. Das resultierende Unternehmen wird nach Aussage der beiden Konzerne „unter industriellen und sozialen Aspekten eine kohärente und dauerhafte Gruppe“ sein und einen Jahresumsatz von sieben Mrd € erwirtschaften. Im vergangenen Jahr lag der Jahresumsatz von Suez bei rund 17 Mrd €.

Veolia wird sich dagegen wie angestrebt zu einem „Weltmarktführer bei der ökologischen Wende“ mit einem Jahresumsatz von 37 Mrd entwickeln. 2020 lag der Umsatz des Konzerns bei 26 Mrd €.

Die detaillierten Verhandlungen über die geplante Transaktion wollen die beiden Unternehmen bis zum 14. Mai abschließen.

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