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Suez warnt vor „großen Unsicherheiten“ von Veolia-Angebot

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Der Suez-Verwaltungsrat hält wenig vom Veolia-Angebot.
02.09.2020 − 

Der Verwaltungsrat des französischen Umweltkonzerns Suez hat einmütig weiter sein volles Vertrauen in die Unternehmensstrategie bekräftigt, die stark wertschöpfend für Suez als unabhängiges Unternehmen sei. Dies teilte der Konzern nach einem Treffen des Gremiums am Montag mit. Das nicht abgestimmte Übernahmeangebot von Veolia birgt dagegen nach den Worten von Suez große Unsicherheiten.

Veolia hatte am Sonntag an den Energieversorger Engie, dem größten Einzelaktionär von Suez, ein Übernahmeangebot für einen 29,9-Prozent-Anteil an seinem Wettbewerber gerichtet. Falls Engie darauf eingeht, will Veolia in einem zweiten Schritt ein öffentliches Angebot mit dem Ziel einer vollständigen Übernahme Suez’ vorlegen. Veolias CEO Antoine Frérot bezeichnete die geplante Transaktion als historische Chance. Sie werde es ermöglichen, den französischen Weltführer für den ökologischen Wandel aufzubauen.

Suez hält dagegen und warnt, die von Veolia vorgeschlagene Strategie werde zu Dis-Synergien und dem Verlust von Chancen innerhalb und außerhalb Frankreichs führen. Das Angebot errege Besorgnis hinsichtlich der Zukunft der Wasseraktivitäten in Frankreich und, angesichts der Höhe der erwarteten Synergien, hinsichtlich der Beschäftigung. Antoine Frérot hatte in einer Analystenpräsentation Kostensynergien von 500 Mio € auf Ebene des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Aussicht gestellt.

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