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Suez präsentiert konkretes Angebot für Übernahme durch Ardian und GIP


Veolia hält bisher 29,9 Prozent am Konkurrenten Suez
und will diese Anteile auch nicht wieder hergeben.
22.03.2021 − 

Der französische Umweltkonzern Suez hat versucht, in die festgefahrene Situation mit seinem Konkurrenten Veolia neue Bewegung zu bringen. Am Wochenende präsentierte Suez Details zu einer möglichen Übernahme großer Unternehmensbereiche durch die beiden Investmentfonds Ardian und GIP.

Auf Basis dieses Vorschlags will Suez nun zeitnah in Verhandlungen mit Veolia eintreten. Der Konkurrent lehnte das Alternativangebot jedoch umgehend ab. Man werde die Beteiligung von 29,9 Prozent an Suez weder verkaufen noch tauschen, stellte Veolia klar.

Das Angebot von Ardian und GIP sieht die Übernahme mehrerer Teilbereiche von Suez vor, darunter alle französischen Aktivitäten in den beiden Geschäftsbereichen Wasser und Entsorgung sowie verschiedene internationale Aktivitäten im Bereich der Wasserbehandlung und -aufbereitung. Die vorgeschlagene Barabfindung für alle relevanten Aktivitäten belaufe sich auf einen Unternehmenswert von 15,8 Mrd €, was einem Wert von 20 € je Aktie entspreche, berichtet Suez. Veolia bietet den restlichen Aktionären hingegen 18 € je Suez-Aktie.

Die weiteren Details zum Angebot von Ardian und Gip, dem Zeitplan von Suez, den Bedingungen von Veolia für Verhandlungen mit Suez sowie den Szenarien, die zu einer Auflösung der niederländischen Stiftung für die Suez-Wasseraktivitäten führen könnten, lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 12/2021.  Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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