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Reeder zu Verzicht auf Kunststoffabfalltransporte aufgerufen


Die Reedereien sollen mit der Einstellung der Altkunst-
stofflieferungen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung
nachkommen, fordern NGO.
16.03.2021 − 

Zahlreiche Umweltschutz- und soziale Organisationen haben große Reedereien aufgerufen, keine Kunststoffabfälle mehr aus „reichen Industrieländern in Länder, die schlecht für ihre umweltgerechte Behandlung ausgestattet sind” zu transportieren. In einem Schreiben fordern sie die neun größten Reedereien der Welt auf, nicht nur jegliche Lieferung von Plastikmüll aus Staaten der OECD in Nicht-OECD-Staaten zu verweigern, sondern auch Transporte, die für die OECD-Mitglieder Türkei und Mexiko bestimmt sind. Zu den 52 Unterzeichnern gehören die Umweltorganisationen Greenpeace und Basel Action Network (BAN).

Aus Sicht der Organisationen können die Reedereien durch die Einstellung der Transporte demonstrieren, dass sie ihren Zusagen hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Die Beteiligten planen das weitere Vorgehen der Unternehmen zu verfolgen und in Form einer Wertungsliste zu veröffentlichen. Laut von BAN zusammengetragenen Daten der UN wurden 2020 in den ersten drei Quartalen insgesamt mehr als 1,7 Mio Tonnen Kunststoffabfall aus der EU, Großbritannien, Japan und den USA exportiert. Dies belegt aus Sicht der Organisation, dass Industrieländer auf das „Offshoring“ ihres Plastikmülls angewiesen sind.

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