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BIR: Recyclingwirtschaft als systemrelevant anerkennen


BIR: "Recyclingwirtschaft ist systemrelevant."
06.04.2020 − 

Auch der Weltrecyclingverband Bureau of International Recycling (BIR) ruft Regierungen anlässlich der Coronakrise dazu auf, die essenzielle Rolle der Recyclingwirtschaft anzuerkennen und sie als systemrelevant einzustufen. Die Branche schütze Gesundheit und Umwelt und stelle wichtige Sekundärrohstoffe bereit. Einige der Abnehmer seien direkt am Kampf gegen Covid-19 beteiligt, so der Verband in einer Mitteilung.

„Recycler stellen die Rohstoffe für kritisch wichtige Produktionsverfahren bereit, die Bewehrungsstahl, Kabel, Rohre, Verpackungen und andere Schlüsselprodukte erzeugen, die für alles vom Bau neuer Krankenhäuser über die Produktion der Betten und Beatmungsgeräte bis hin zu Toilettenpapier und anderen Produkten der Grundversorgung reichen, einschließlich der Verpackungen für ihre Auslieferung“, so das BIR. „Angesichts des wichtigen Beitrags, den sie in der aktuellen Situation leistet, muss die Recyclingwirtschaft als systemrelevant eingestuft werden“. Es müsse ihr ermöglicht werden, weiter zu arbeiten. „Die Regierungen müssen dafür die notwendigen Bedingungen und die nötige Flexibilität schaffen“, so der Verband weiter.

Der Verband vertritt direkt oder indirekt mehr als 30.000 Recycler in mehr als 70 Ländern weltweit und 36 nationale Recyclingverbände. Eine Umfrage des BIR unter seinen „Recyclingbotschaftern“ in den unterschiedlichen Weltregionen zeigte Ende März ein uneinheitliches Bild. Dies betraf nicht nur die Frage, ob Recyclingbetriebe als essenziell anerkannt werden und weiter geöffnet bleiben können, sondern auch Aspekte wie die Logistik und die Abfertigung in Häfen.

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