Ceflex untersucht die Sortierung von flexiblen Kunststoffverpackungen mit NIR-Sensoren

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Die europäische Kooperationsinitiative Ceflex führt derzeit ein Testprogramm über die Sortierung flexibler Kunststoffverpackungen durch. Dabei wird den Angaben zufolge untersucht, wie sich Proben von mehr als 200 verschiedenen flexiblen Verpackungen im gängigsten optischen Sortierverfahren verhalten. Ceflex ist ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen und Verbände entlang der Wertschöpfungskette für flexible Verpackungen. Das Programm wird in Kooperation mit einem Netzwerk aus führenden Laboren, Universitäten und Industrieexperten umgesetzt. Ziel sei die Gewinnung belastbarer und unabhängiger Daten für die Aktualisierung der im Jahr 2020 herausgegebenen „Designing for a Circular Economy“-Richtlinien.

Die Arbeit ist Teil einer umfassenden Kooperation mit der britischen Forschungsbehörde UK Research and Innovation. Das Programm soll das Verständnis darüber verbessern, wie sich verschiedene Materialien und Elemente einer flexiblen Verpackungsstruktur auf die Sortier- und Recyclingfähigkeit auswirken. Es ist laut Ceflex auch dafür gedacht, wesentliche Wissens- und Datenlücken zu schließen und die Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden.

Die Nahinfrarot (NIR)-Klassifizierungstests, die am Institut cyclos-HTP, Aachen, und am niederländischen National Test Centre Circular Plastics (NTCP), Heerenveen, durchgeführt wurden und die Auswertung durch das Ceflex-Team liefern laut Aussage der Initiative nun die ersten Ergebnisse. Dabei seien mehr als 200 Proben getestet worden, um ein besseres Verständnis über Fähigkeiten und Grenzen der NIR-Technologie bei der Sortierung verschiedener flexibler Kunststoffverpackungen zu erhalten. Getestet wurden auch Multi-Material-Multi-Layer-Strukturen (MMML).

Das Programm zielte insbesondere auf Erkenntnisse darüber ab, wie das Gesamtergebnis durch die Foliendicke beeinflusst wird und wo die untere Schwelle für die Erkennung und Klassifizierung liegt. Untersucht wurden auch die Auswirkungen von verschiedenen Materialtypen in einer MMML-Struktur und Unterschiede in der Schichtenfolge bei einer MMML-Struktur, sowohl bei transparenten als auch bei undurchsichtigen Folien. Auch die Ausrichtung der MMML-Proben auf dem Förderband der Sortieranlage, also ob die Innen- oder die Außenschicht nach „oben“ zeigt, sowie Unterschiede im Reflexionsverhalten der Folienoberfläche waren Teil der Prüfungen....

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