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Grumbach baut in Harsewinkel Gewerbabfall-Vorbehandlungsanlage


(Symbolbild)
13.03.2019 − 

Es ist die größte Investition der letzten 20 Jahre der Firmengeschichte: Rund vier Mio € investiert die Grumbach GmbH & Co. KG im westfälischen Harsewinkel in eine neue Sortieranlage für Gewerbeabfall. Die Anlage ist ausgelegt auf eine Verarbeitungskapazität von bis zu 35.000 Jahrestonnen. Im April soll mit der Errichtung begonnen werden, die Inbetriebnahme ist für Ende September, spätestens im Oktober anvisiert.

Laut dem geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Grumbach und Geschäftsführer Torsten Kröner-Jussack übernimmt das Unternehmen damit eine Vorreiterrolle im ostwestfälischen Wettbewerb. Denn noch gebe es im Landkreis keine Gewerbeabfall-Vorbehandlungsanlage, welche die Vorgaben der neuen Gewerbeabfallverordnung erfüllt. „Wir werden eine der ersten und modernsten Sortieranlagen für Gewerbeabfall in Ostwestfalen-Lippe haben. Wir können unseren Kunden garantieren, alle ihre Abfälle gesetzeskonform zu entsorgen.“ Mit einer Mischung aus Mechanik, High-Tech und diversen Arbeitsschritten soll die Anlage bei gemischtem Gewerbeabfall künftig eine Sortierquote von 85 Masseprozent ermöglichen.

Das Konzept für die Vorbehandlungsanlage habe die Firma Grumbach eigens entwickelt. „Wir haben unsere Erfahrungen und unser Know-how aus der Altpapiersortierung mit neuen Technologien der Abfallsortiertechnik kombiniert“, erklären Grumbach und Kröner-Jussack in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis sei eine moderne und zukunftsorientierte Aufbereitungsanlage, die in einer etwa 2.000 Quadratmeter großen Halle, ebenfalls ein Neubau auf dem Betriebsgelände, zusammengesetzt wird.

Das 1969 gegründete Familienunternehmen Grumbach beschäftigt derzeit 75 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 18 Mio €. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt bisher auf der Altpapieraufbereitung und Vermarktung. Des Weiteren ist das Unternehmen als Komplettentsorger für viele Gewerbekunden in der Region Ostwestfalen-Lippe aktiv. Mit der neuen Sortieranlage, für die das Unternehmen bis zu fünf neue Mitarbeiter einstellen will, erwartet Grumbach auch eine Erweiterung seines Kundenstamms.

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